Förderung von Innovationen: Schwerpunktbereiche

Zwei Männer, die mit einem Schraubenzieher an Metallzylindern arbeiten

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) hat fünf Schwerpunktbereiche für die Innovationsförderung herausgearbeitet. Ein Überblick.

In den nächsten Jahren werden die Schweizer Unternehmen grossen Herausforderungen gegenüberstehen: Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung verschärft sich der internationale Wettbewerb, der demografische Wandel führt zu einer Alterung der Bevölkerung, die Lebensdauer des Wissens wird von Tag zu Tag kürzer. Für die KMU wird die Innovationsfähigkeit eine immer grössere Rolle spielen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich von der Konkurrenz abzuheben.

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) ist sich dessen bewusst. Um der Schweizer Wirtschaft dabei zu helfen, ihren Spitzenplatz beim Thema Innovation zu behalten, hat die Agentur für den Zeitraum 2013 bis 2016 fünf Handlungsfelder als Schwerpunkte definiert:

  • F&E-Projektförderung. Die Kernaufgabe der KTI, die Unterstützung von Forschung und Entwicklung (F&E), wird über den Wissenstransfer zwischen der akademischen Forschung und der Privatwirtschaft bewältigt. Die Agentur ermutigt die Unternehmen, den Hochschulen ihren Bedarf mitzuteilen, und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aus ihren Erfindungen mithilfe der Unternehmen marktfähige Produkte zu machen. Unter anderem hat die KTI "Innovationsschecks" eingeführt, also Gutscheine, mit denen die Unternehmen Forschungsdienstleistungen erwerben können.
  • Stärkung des Unternehmertums. Die Agentur will ihre Initiative "CTI Entrepreneurship", welche jungen Absolventinnen und Absolventen, die ein Start-up gründen wollen, Weiterbildungskurse anbietet, weiter ausbauen. Darüber hinaus plant die KTI, ihr Coaching-Programm für Jungunternehmerinnen und ‑unternehmer zu erweitern, das ihnen den Zugang zu Netzwerken, Investoren und Know-how erleichtert.
  • Förderung des Wissens- und Technologietransfers. Die KTI will den KMU die Kompetenzen der Schweizer Hochschulen noch stärker zugutekommen lassen. Der Wissenstransfer soll insbesondere durch die "nationalen thematischen Netzwerke" zwischen dem akademischen Milieu und der Privatwirtschaft gefördert werden, die sich auf Projekte von eher nationaler als regionaler Bedeutung konzentrieren werden. Die KMU werden auch von den Innovationsexperten der KTI und ihren Informationsportalen profitieren können.
  • Stärkung der Zusammenarbeit. Die KTI will die Kooperation zwischen den verschiedenen Partnern sowohl national als auch international fördern.
  • Weiterentwicklung des Ressourcenmanagements der KTI. Um in der Schweiz beim Thema Innovation auch künftig die Wunschpartnerin zu bleiben, ist die Agentur bestrebt, ihre Verfahren zu optimieren, die besten Fachleute für sich zu gewinnen und zugleich ihre finanziellen Ressourcen nachhaltig zu sichern.

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Informationen

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KTI-Mehrjahresprogramm 2013-2016 (PDF, 531 kB, 27.01.2016)Kommission für Technologie und Innovation (KTI)

Letzte Änderung 09.02.2016

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