Verarbeitendes Gewerbe in der Schweiz weniger dynamisch

Raiffeisen KMU Umfrage Auftragsbestand Index PMI Industriebetriebe 2018

(06.02.2019) Die Dynamik der kleinen und mittleren Unternehmen im Industriesektor hat sich erheblich abgeschwächt. Im Dezember 2018 fiel der Index Raiffeisen KMU PMI mit 52,4 Punkten auf seinen tiefsten Stand seit Juli (49,2).

Darüber hinaus ist es der zweitschwächste Wert seit März 2018, als der Index KMU PMI eingeführt wurde. Der dämpfende Effekt – die üblicherweise zum Jahresende stagnierende Geschäftstätigkeit – ist ein Grund für diesen Rückgang im Vergleich zum Stand von November (60,1 Punkte) und Oktober (56,6).

Der Gesamtindex bleibt jedoch noch über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Für die Erstellung des Index' untersuchen die Ökonomen der Raiffeisen Bank den Auftragsbestand, die Beschäftigung, die Einkaufslager, die Produktion und die Lieferfristen. Und obwohl diese Subkomponenten der Einkaufsmanager zum Jahresende rückläufig waren, bleiben sie alle über der Wachstumsschwelle. Einzige Ausnahme: Die Beschäftigung lag unterhalb dieser Marke.

Konkret verlor die Subkomponente "Beschäftigung" 5,6 Punkte und verschlechterte sich somit von 54,9 Punkten im November auf 49,3 im Dezember. Die grössten Verluste verbuchten im selben Zeitraum die "Produktion" (-11,3) und die "Einkauflager" (-9,7). Die Subkomponente "Auftragsbestand" verringerte sich um 7,6 Punkte und die "Lieferfristen" um 3,6 Punkte.

Da der Index Raiffeisen KMU PMI erst seit weniger als einem Jahr besteht, können keine Saisonbereinigungen vorgenommen werden.


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Letzte Änderung 06.02.2019

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