Crowdinvesting: Finanzierung mit Kalkül

Bei diesem Crowdfunding-Modell investieren die Unterstützer Geld in ein Unternehmen im Tausch gegen einen Firmenanteil oder eine Gewinnbeteiligung.

Crowdinvesting erlaubt Unterstützern, ein Unternehmen mitzufinanzieren und als Gegenleistung einen Anteil an der Gesellschaft oder eine Gewinnbeteiligung zu erhalten. Anders als bei klassischen Investments ist das auch mit kleinen Summen möglich – auf einigen Plattformen schon ab CHF 100. Die Entscheidungsbefugnis des Investors ist jedoch häufig begrenzt, damit die Handlungsfreiheit der Führungsriege des Unternehmens gewahrt bleibt. Das Geschäftsmodell ist je nach Plattform unterschiedlich: Bei C-Crowd kann jeder investieren, Investiere wendet sich an qualifizierte Investoren. 

Über die österreichische Plattform Conda konnte das Start-up sanSirro EUR 348'400 bei 243 Investoren einwerben, um intelligente Sportkleidung auf den Markt zu bringen, die Daten wie Herzfrequenz, Atmung oder Muskelkontraktionen registrieren kann. Die Mindestanlage betrug EUR 100 und die Unterstützer erhalten eine Rendite von 4,5%.

Miteigentümer werden

Zum Crowdinvesting gehört auch Crowdfunding im Immobilienbereich. Darauf spezialisierte Websites machen es möglich, dass sich Investoren für ein Immobilienprojekt zusammentun können. 

Über die Plattform Crowdhouse finanzierten 25 Miteigentümer ein Haus im Wert von mehr als CHF 10 Millionen mit 16 Wohnungen in Obfelden im Kanton Zürich. Das Mindestinvestment betrug CHF 100'000 und die Rendite wird auf 5,5% pro Jahr geschätzt. 



Informationen

Letzte Änderung 07.01.2021

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