Weitere E-Payment-Verfahren

Dienstleistungen vom Typ PayPal geben den Nutzern die Möglichkeit, ganz einfach mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort zu bezahlen. Sie sind leicht einzurichten und bieten so eine gute Alternative für den Einstieg in den E-Commerce.

E-Payment-Verfahren vom Typ PayPal beruhen auf einer einfachen und effizienten Idee: Der Nutzer teilt ein einziges Mal einer einzigen Firma (z.B. PayPal) seine Bank- oder Kreditkartendaten mit. Anschliessend kann er in allen Webshops, die diese Zahlungsart anbieten, bezahlen, indem er sich nur mit seiner E-Mail-Adresse und einem Passwort ausweist.

Während des Bezahlvorgangs wird der Nutzer zur Website des Dienstleisters weitergeleitet, wo er die Summe bestätigt und dann bezahlt. Anschliessend wird er zurück zum Webshop geleitet, wo er eine Auftragsbestätigung erhält.

Diese Zahlungsart ist auch als Smartphone-App verfügbar.

Vorteile für eine E-Commerce-Site

Dienstleistungen vom Typ PayPal können für einen Webshop, der gerade erst in den E-Commerce einsteigt, vorteilhaft sein. Es fallen keine Installationskosten an und die Systeme können schnell und einfach über ein sicheres Plug-in eingerichtet werden. Bezahlt wird pro Transaktion. Die Kosten setzen sich aus folgenden Elementen zusammen:

  • ein Festbetrag für jede Transaktion (z. B. CHF 0,55).
  • eine Abgabe auf die Transaktionssumme (bei PayPal derzeit zwischen 1,9% und 3,4%).

In der Schweiz findet diese Zahlungsart allmählich immer mehr Anhänger, auch wenn es hier weniger bekannt ist als im angelsächsischen Raum. Bei dieser Lösung profitiert der Webshop davon, dass die Anbieter bereits viele Mitglieder haben. Diese können dann mit nur wenigen Klicks Kunden werden.

Für E-Commerce-Sites mit einem hohen Verkaufsvolumen kann es sinnvoller sein, das Angebot eines klassischen Zahlungsdienstleisters zu nutzen, das in der Regel Verfahren vom Typ PayPal einschliesst.

Andere Zahlungsarten

Neben den üblichen Online-Zahlungsarten kann ein Webshop auch klassische Möglichkeiten der Bezahlung anbieten, ohne dabei auf einen Zahlungsdienstleister zurückgreifen zu müssen:

  • Zahlung per Rechnung. Diese einfache und klassische Zahlungsart kennen alle Kunden. Die Rechnung kann beispielsweise einer Lieferung beigefügt werden. Allerdings geht der Betreiber das Risiko ein, dass Rechnungen mit Verzug oder gar nicht bezahlt werden.
  • Vorkasse. Bei dieser Methode wird der Betreiber sofort bezahlt, z. B. per Banküberweisung. Sie weckt beim Kunden jedoch Misstrauen, da es sein könnte, dass die E-Commerce-Site ein defektes Produkt liefert oder die Bestellung gar nicht verschickt. Um die Kunden zu beruhigen, kann der Betreiber in die AGB eine Liefergarantieklausel aufnehmen.

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Informationen

Letzte Änderung 23.01.2018

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