Welche Zahlungsdienstleister gibt es?

Zahlungsdienstleister integrieren alle für einen Webshop üblichen Zahlungsarten über eine verschlüsselte Seite in die Website.

In der Regel kann ein Webshop ein Zahlungssystem für bargeldloses Zahlen nicht selbst einrichten. Er benötigt dafür einen externen Anbieter: den Zahlungsdienstleister oder auch "Payment Service Provider" (PSP). Dieser ist befugt, Zahlungsmethoden wie beispielsweise Mastercard, Visa, PayPal, PostFinance oder Twint in den Onlineshop zu integrieren.

Neben der Kreditkartenzahlung integriert der PSP alle für einen Webshop üblichen Zahlungsarten (Lastschrift, PayPal usw.) in die Website. Konkret umfasst dieses kostenpflichtige Angebot eine anpassungsfähige Benutzeroberfläche, die auf der Website installiert wird. Darüber hinaus bietet der PSP zusätzliche Dienstleistungen wie die Prüfung der Zahlungsfähigkeit der Kunden oder eine Risikobewertung an.

Die grössten Zahlungsdienstleister für Schweizer Onlineshops sind:

  • DataTrans
  • PostFinance E-payment
  • SIX Payments
  • Payrexx
  • PayPal
  • Stripe

Die Kosten für einen PSP setzen sich in der Regel aus drei Elementen zusammen:

  • Installationskosten.
  • monatliche Fixkosten.
  • von der Transaktionshöhe abhängige Kosten zwischen CHF 0,20 und CHF 1,10 pro Transaktion.

Bei Kreditkartenzahlung entstehen zusätzlich zu den PSP-Gebühren weitere Kosten. Dabei handelt es sich um eine Abgabe an das Finanzinstitut, über das die Transaktion abgewickelt wird (Six, Aduno usw.). Sie beläuft sich in der Regel auf 2,5% bis 3,5% des Kaufpreises.

Die Zahlungsdienstleister können auch mobile Zahlungslösungen einrichten.


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Informationen

Letzte Änderung 21.10.2019

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