KMU-Politik: Berufsbildung in der Schweiz

Drei Personen in Schutzkleidung bei der Arbeit an einer Maschine

Die Schweizer KMU brauchen qualifizierte Arbeitskräfte. Der Bund setzt sich mit viel Engagement für die Lehre und die Weiterbildung ein.

Der gute Zustand der Schweizer Wirtschaft hängt in hohem Mass von der Qualität der Arbeitskräfte ab. Damit diese auch weiterhin zur Verfügung stehen, engagiert sich der Bund für eine Berufsbildung auf hohem Niveau und für ein ausreichendes Angebot an Lehrstellen. So ermuntert sie Unternehmen, besonders KMU, Lehrlinge auszubilden und sich aktiv an der Weiterbildung der Angestellten zu beteiligen.

KMU, die sich in der Berufsbildung engagieren, profitieren in mehrfacher Hinsicht:

  • Wirtschaftliche Vorteile. Eine Studie der Universität Bern zeigt, dass zwei Drittel der Lehrlinge bereits während der Ausbildung Gewinn bringen. In den übrigen Fällen rentiert sich die Investition rasch, wenn das Unternehmen seine Auszubildenden anschliessend weiterbeschäftigt. Und auch die Weiterbildung ist profitabel: die neuen Kompetenzen, welche die Mitarbeitenden erwerben, können im Unternehmen unmittelbar angewendet werden.
  • Öffentliche Wertschätzung. Dem Unternehmen wird von der Öffentlichkeit Sympathie und Anerkennung entgegengebracht. Die Firma kann jungen Auszubildenden Lust aufs Berufsleben machen, indem sie ihnen Entwicklungsmöglichkeiten bietet.
  • Jugend und Dynamik. Junge Auszubildende kennen die neusten Trends, stellen alte Gewohnheiten in Frage und bereichern das Unternehmen mit frischen Ideen.
  • Investition in die Zukunft. Die gut ausgebildeten jungen Leute von heute sind die besten Fachkräfte und Kader von morgen. Das Unternehmen gibt seine Kultur und sein Know-how an eine neue Generation weiter.

Das duale System der Berufsbildung, eine Schweizer Besonderheit, spielt für die gesellschaftliche Stabilität und den wirtschaftlichen Wohlstand des Landes eine grosse Rolle, da es unter anderem zu einer niedrigen Arbeitslosenquote beiträgt. Es ist von enormer Wichtigkeit, dass die KMU, welche die überwältigende Mehrheit der Unternehmen in der Schweiz bilden, dafür sorgen, dass diese lange und wertvolle Tradition weiterbestehen kann.

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI stellt ein breites und durchlässiges Bildungsangebot sicher - von der beruflichen Grundbildung bis zu den Hochschulen. Es engagiert sich gemeinsam mit den Kantonen, den Berufs- und Branchenverbänden sowie den Sozialpartnern für ein ausreichendes Lehrstellenangebot und eine moderne berufliche Grundbildung.

Darüber hinaus fördert das SBFI die Berufsmaturität und setzt sich für attraktive Angebote ein - von der höheren Berufsbildung (höhere Fachschulen sowie eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen) bis zu den Hochschulen. Innovationen wie zum Beispiel neue Berufe oder Lernmethoden werden speziell gefördert. Zudem stimmt das SBFI die schweizerische Berufsbildung mit dem Ausland ab.

Die Initiativen des SBFI

Um die Ausbildung von Fachkräften zu fördern, hat das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation verschiedene Initiativen gestartet.


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Informationen

Letzte Änderung 02.12.2019

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