KMU in Zahlen: Exporte aus der Schweiz

In welche Regionen exportiert die Schweizer Industrie ihre Produkte und wie sieht die Handelsbilanz unseres Landes aus? Die Zahlen im Detail.

Exporte spielen in der Schweizer Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Zwischen 1980 und 2017 stiegen sie um das Fünffache von CHF 45 Mrd. auf CHF 221 Mrd., wohingegen sich die Importe von CHF 54 Mrd. auf CHF 186 Mrd. verdreifachten, wie aus der Analyse des schweizerischen Aussenhandels 2017 der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) hervorgeht. Die Aussenhandelsbilanz weist somit für 2017 einen Überschuss von CHF 35 Mrd. auf.

Schweizer Handelsbilanz
Quelle: EZV, Analyse des schweizerischen Aussenhandels 2017 (nächste Veröffentlichung: 2019)

Hinsichtlich der Exporte ist Deutschland der wichtigste Handelspartner der Schweiz, gefolgt von den USA, Frankreich und Italien, wie die EZV mitteilt. Asien sowie Südamerika gewinnen als Absatzmärkte an Bedeutung. Diese Regionen werden insbesondere vom Aufschwung in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) gestützt.

Schweizer Exporte
Quelle: EZV, Ausfuhr nach Wirtschaftsräumen und Bestimmungsländern 2017 (nächste Veröffentlichung: 2019)

Die Schweiz exportiert vor allem Chemikalien, Präzisionsinstrumente, Uhren, Maschinen und Elektronik.


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Letzte Änderung 01.11.2018

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