Unternehmertum in der Schweiz: Firmen von Frauen

In der Schweiz sind nach wie vor weniger Frauen als Männer unternehmerisch tätig.

2019 waren nur 7,3% der Frauen bereit, sich auf unternehmerische Aktivitäten im Frühstadium (die nicht unbedingt zur Firmengründung führen müssen) einzulassen, während es bei den Männern 12,3% waren. In dem Bericht 2019/2020 des Global Entrepreneurship Monitor (GEM) für die Schweiz wird betont, dass 37 der 50 Referenzstaaten eine bessere Verteilung zwischen weiblichen und männlichen Gründern aufweisen. Das Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Unternehmern steigt jedoch zwischen 2019 und 2020 von 0,6 auf 0,9.

2019 waren bei knapp der Hälfte aller Firmengründungen in der Schweiz (46%) eine oder mehrere Frauen beteiligt, schätzt das Bundesamt für Statistik (BFS).

Neu gegründete Unternehmen 2019
Total 42'606  
von Männern und Frauen gemeinsam 4'059 9,5%
von Männern 22'971 53,9%
von Frauen 15'576 36,6%
Quelle: BFS, Statistik der Unternehmensdemografie 2019 (Schätzung, nächste Ausgabe: Dezember 2022)

Frauen sind in der Kategorie der Selbstständigen (einschliesslich der im eigenen Unternehmen angestellten Personen) weiterhin unterrepräsentiert, aber ihr Anteil steigt. Im zweiten Quartal 2020 belief sich der Frauenanteil im Kreis der Unternehmenden auf 37,9%, während er 1991 nur 28,2% betragen hatte, wie aus der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) des BFS hervorgeht. Der Anteil der Unternehmerinnen an der weiblichen Wohnbevölkerung lag im zweiten Quartal 2020 bei 6%, im Gegensatz zu einer Quote von 10,2% bei den Männern.

Quelle: BFS, Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE), 2. Quartal 2020 (Veröffentlichung erfolgt quartalsweise)


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Letzte Änderung 23.03.2022

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