Pandemieplan: Was Unternehmen wissen müssen

Coronavirus-Illustrationsbild

(update 06.04.2020) Diese Seite wird regelmässig mit den neuesten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus, die Unternehmen betreffen, aktualisiert. Sie stellt auch alle Massnahmen vor, die derzeit zur Unterstützung von Schweizer KMU ergriffen werden. 

Der Bundesrat verabschiedet Notverordnung zur Gewährung von Krediten mit Solidarbürgschaften des Bundes

An seiner ausserordentlichen Sitzung vom 25. März 2020 hat sich der Bundesrat mit der Liquiditätshilfe für KMU befasst. Diese sollen raschen Zugang zu Krediten für die Überbrückung von Corona-bedingten Liquiditätsengpässen erhalten. Die Kredite können am besten bei der Hausbank beantragt werden. Sie werden vom Bund abgesichert. Die entsprechende Verordnung tritt am 26. März 2020 in Kraft; ab diesem Zeitpunkt können Kreditgesuche gestellt werden.

Kreditgesuche können über die Website www.Covid19.EasyGov.swiss seit Donnerstag, 26. März und bis 31. Juli 2020 eingereicht werden.

Weitere Informationen in der Medienmitteilung : Coronavirus: Der Bundesrat verabschiedet Notverordnung zur Gewährung von Krediten mit Solidarbürgschaften des Bundes

Coronavirus: Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen

Der Bundesrat hat am 20. März 2020 ein umfassendes Massnahmenpaket in der Höhe von 32 Milliarden Franken zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Mit den bereits am 13. März beschlossenen Massnahmen sollen über 40 Milliarden Franken zur Verfügung stehen. Ziel der auf verschiedene Zielgruppen ausgerichteten Massnahmen ist, Entlassungen zu vermeiden, die Beschäftigung zu erhalten, Löhne zu sichern und Selbständige aufzufangen. Die Massnahmen müssen schnell und zielgerecht wirken. Daneben sollen sie bei Beginn der Erholung wieder rückgängig gemacht werden können. 

Informationen dazu auf dieser Seite: "Coronavirus: Massnahmepaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen".

Arbeitsausfälle im Zusammenhang mit dem Coronaviruus

Das SECO hat eine umfangreiche Webseite «Neues Coronavirus» mit dem Fokus auf die wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus aufgeschaltet. Mit den bereits beschlossenen Massnahmen sollen über 40 Milliarden Franken zur Verfügung stehen. Die Webseite erklärt die Instrumente im Detail und erläutert die verschiedenen Vorgehensweisen der betroffenen Personen und Branchen wie Unternehmen, Selbständige, Kultur und Sport. Informationen dazu auf dieser Seite:

SECO: Neues Coronavirus

Unterstützungsmassnahmen seitens des privaten Sektors

Viele Einrichtungen, Stiftungen und Unternehmen bieten KMU, die in Folge der Ausbreitung des Coronavirus in Schwierigkeiten geraten sind, Hilfe in Form von Finanzierungen oder Beratung an.

Mehr Informationen hier: Unterstützungsmassnahmen seitens des privaten Sektors

Massnahmen des Bundes

Der Schutz der Bevölkerung hat für den Bundesrat oberste Priorität. Er stuft die Situation in der Schweiz als «ausserordentliche Lage» ein. Alle sind betroffen und müssen jetzt Verantwortung übernehmen. Informationen dazu auf dieser Seite:

BAG: Neues Coronavirus: Massnahmen des Bundes

Pandemiehandbuch

Das «Handbuch für die betriebliche Vorbereitung» basiert auf dem Influenza-Pandemieplan Schweiz.

Das Dokument wurde vom BAG in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Kommission für Pandemievorbereitung und -bewältigung (EKP) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) erarbeitet. Es dient Unternehmen sowie Verwaltungen dazu, geeignete Vorbereitungen zu treffen. Informationen dazu auf dieser Seite:

Grippepandemie: Handbuch für die betriebliche Vorbereitung

Organisation von Generalversammlungen

Bezüglich der Durchführung von Generalversammlungen weist der Bundesrat auf die bestehende Möglichkeit des Aktionärs hin, sich an der GV vertreten zu lassen, insbesondere durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter und den Organvertreter. Betroffene Unternehmen sollen ihren Aktionären entsprechend empfehlen, sich an der GV vertreten zu lassen, um so die Zahl der Teilnehmer zu reduzieren. Der Bundesrat weist ausserdem darauf hin, dass eine GV auch verschoben werden kann; bei der sechsmonatigen Frist zur Durchführung einer GV handelt es sich einzig um eine Ordnungsfrist. Auch Beschlüsse, die an einer verspätet durchgeführten GV gefasst werden, sind gültig. Die Medienmitteilung "Coronavirus: Verstärkter Schutz besonders gefährdeter Personen und Evaluation der wirtschaftlichen Auswirkungen" steht als Link zur Verfügung. 

 
 
 

Informationen

SECO Infoline

Downloads

Arbeitsausfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus (PDF, 397 kB, 05.03.2020)Eidgenössisches Departement für
Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF

Letzte Änderung 06.04.2020

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