Digitale Wettbewerbsfähigkeit: Die Schweiz könnte besser sein

Schweizerflagge, die mit Programmiercodes überschrieben ist.

(14.10.2020) Im digitalen Wettlauf verliert die Schweiz an Tempo. Nach der globalen Studie zu diesem Thema, die von der IMD Business School Lausanne durchgeführt wurde, gehört die Schweiz nicht mehr zu den Top Five der Länder mit der besten digitalen Wettbewerbsfähigkeit, sondern belegt nunmehr den sechsten Platz.

Das "IMD World Digital Competitiveness Ranking" rückt in seiner vierten Ausgabe die Reaktion von 63 Ländern auf die COVID-19-Krise in den Fokus. Das Ranking berücksichtigt die Fähigkeit der Volkswirtschaften, ihre digitale Leistungsfähigkeit im Zusammenhang mit der Pandemie und der von ihr verursachten weltweiten Probleme einzusetzen.

Während die Schweiz 2018 und 2019 noch auf Platz 5 war, fiel sie nun aus der Spitzengruppe heraus. Auf den drei Stufen des Podests stehen die USA, Singapur und Dänemark, gefolgt von Schweden (4.) und Hongkong (5.). Hinter der Schweiz befinden sich die Niederlande, Südkorea, Norwegen und Finnland.

Trotz guter Ergebnisse in Bezug auf die Know-how und Fortschritt im Bereich Technologie sowie auf die Zukunftsfähigkeit (bei der das Land innert Jahr vom zehnten auf den fünften Rang aufstieg) weist die Schweizer Wirtschaft in einigen Bereichen einen Rückstand auf.

Besonders die geringe Anzahl an Forscherinnen zog die Bewertung der Schweiz nach unten, da sie hier im weltweiten Vergleich nur Platz 34 erreichte. Weitere Faktoren, die dem Land den sechsten Platz in der Gesamtwertung bescherten, sind die Zahl der Publikationen im Bereich Forschung und Entwicklung (Platz 38) und der Rückgang des Subindikators "technologische Rahmenbedingungen".


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Letzte Änderung 14.10.2020

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