Mehr Arbeitnehmende kommen mit dem Velo ins Büro

Ein Mann im Anzug fährt mit dem Velo zur Arbeit.

(21.08.2019) In ihrer fünfzehnten Auflage brach die Initiative "bike to work" alle Rekorde. Diese Velo- und Gesundheitsförderungsaktion wurde von mehr als der Hälfte der Unternehmen in der Schweiz, insgesamt 2'397 Firmen, umgesetzt.

Die Kampagne wird seit 2005 vom Verein Pro Velo Schweiz organisiert und ruft Pendler dazu auf, mit dem Velo zur Arbeit zu fahren. Dabei meldet sich jedes Unternehmen auf der Website "bike to work" an und nennt dort seine Mitarbeitenden, die an der Challenge teilnehmen. Diese bilden dann vierköpfige Teams, nutzen in den zwei Monaten, in denen der Wettbewerb läuft, so oft wie möglich ihr Velo für den Weg zur Arbeit und tragen online die Kilometer ein, die sie zurückgelegt haben.

Zwischen Mai und Juni 2019 legten 71'834 Personen auf diese Weise 17,5 Millionen Kilometer zurück. Im Durchschnitt kam jeder Velofahrende für den Weg zur Arbeit auf 244 Kilometer an 19 Tagen. Im Vergleich zu 2018 ist das eine Zunahme bei der Anzahl der Kilometer (+10%), der Teilnehmenden (+11%) und auch der Betriebe (+13%).

Nach Meinung der Organisatoren spiegelt dieses grosse Interesse an "bike to work" wider, dass das Velo in der Schweiz immer häufiger für die Mobilität im Alltag genutzt wird, angekurbelt durch den Boom von E-Bikes und den Wunsch nach umweltfreundlichen Verkehrsmitteln.

Für die teilnehmenden Firmen gibt es zahlreiche Vorteile. Die Initiative hat etwas Spielerisches und fördert den Teamgeist. Darüber hinaus können Kosten im Zusammenhang mit der Gesundheit der Arbeitnehmenden gesenkt werden. Die Organisatoren heben hervor, dass die Mitarbeitenden, die mit dem Velo zur Arbeit kommen, so schon einen Teil der empfohlenen täglichen körperlichen Aktivität erledigen und langfristig positive Auswirkungen auf ihre Gesundheit ermöglichen.


Informationen

Letzte Änderung 21.08.2019

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