Exporte im zweiten Quartal 2018 auf Rekordniveau

Container in verschiedenen Farben übereinander gestapelt.

(08.08.2018) Die Schweizer Exporte nehmen seit Anfang 2017 stetig zu. Laut der Eidgenössischen Zollverwaltung beläuft sich der Anstieg im zweiten Quartal 2018 auf 1,4% (real 1,8%) gegenüber dem Vorquartal. 

Mit einem Gesamtvolumen von CHF 55,7 Milliarden für die Exporte und CHF 51,1 Milliarden für die Importe erreicht die Handelsbilanz des zweiten Quartals einen Überschuss von CHF 4,6 Milliarden. 

Die erfreulichen Ergebnisse für den Export beruhen insbesondere auf den chemisch-pharmazeutischen Produkte (+1,3% und für 42% des gesamten Wachstums verantwortlich) und auf der Warengruppe Maschinen und Elektronik (+1,4%). Auch die Präzisionsinstrumente legten zu (+2,2%), genau wie die Gruppe Uhren, Bijouterie und Juwelierwaren (+11,4%). 

Die Märkte, auf denen die Nachfrage nach Schweizer Produkten besonders gross ist, bleiben Asien (+1,8%) mit China als absolutem Schwergewicht, Nordamerika (+1,1%) und Europa (+1%). Auf dem Alten Kontinent bestätigt sich der Anstieg in Frankreich und Deutschland. Dagegen verbuchen die Schweizer Exporte nach Grossbritannien erneut einen deutlichen Rückgang (-10,9%) und erreichen ihren niedrigsten Wert seit 5 Jahren. 

Die Importe verzeichnen ihrerseits nach einer starken Wachstumsphase einen leichten Rückgang um 0,4%. Fast alle Hauptwarengruppen wiesen im zweiten Quartal 2018 einen Rückgang auf, die einzige Ausnahme war die Sparte Bijouterie und Juwelierwaren (+ CHF 1,3 Milliarden). Auch bei der Herkunft dieser Importe treten einige Unterschiede zutage. Im untersuchten Zeitraum gingen die Importe aus Nordamerika etwas zurück, wohingegen aus Europa (mit Deutschland an der Spitze) und Asien, allen voran die Vereinigten Arabischen Emirate, mehr Waren in die Schweiz geliefert wurden.


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Letzte Änderung 08.08.2018

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