Zahl der Beschäftigten nimmt zu

Menschenmenge, die in einer Stadt auf dem Trottoir läuft.

(29.11.2017) Der Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv: Im dritten Quartal 2017 ist die Zahl der erwerbstätigen Personen in der Schweiz gestiegen. Die Zunahme beträgt 1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt. 

Somit zählte die Schweiz im dritten Quartal 2017 rund 5,017 Millionen Erwerbstätige. Der Anstieg betrifft hauptsächlich die Männer, bei denen die Zahl der Erwerbstätigen um 1,6% zunahm. Bei den Frauen erhöhte sie sich nur um 0,1%. Der Aufschwung wurde von den ausländischen Arbeitskräften getragen. Ihre Zahl wuchs um 3%, wohingegen diejenige der Arbeitnehmenden Schweizer Nationalität stabil blieb. 

Die Entwicklung bedeutet auch, dass die Erwerbslosenquote innert Jahresfrist von 5,1% auf 5,0% zurückging. Die Zahl der Erwerbslosen verringerte sich von 247'000 auf 243'000 Personen. Das BFS stützt sich dabei auf die Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO), die besagt, dass eine Person als erwerbslos gilt, wenn sie keine Arbeit ausübt, in den vergangenen vier Wochen eine Arbeit gesucht hat und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. 

Bei den 15- bis 24-Jährigen sank die Erwerbslosenquote von 11,2% auf 10,5%, bei den 50- bis 64-Jährigen von 3,7% auf 3,5%. Einen leichten Anstieg von 4,7% auf 4,8% gab es hingegen in der Gruppe der 25- bis 49-Jährigen. Die Erwerbslosigkeit der Männer ging von 4,9% auf 4,6% zurück, während die der Frauen von 5,3% auf 5,4% zunahm. 

Ebenfalls zwischen dem dritten Quartal 2016 und dem dritten Quartal 2017 kam es zu einem Rückgang der Langzeiterwerbslosen gemäss ILO-Definition – die also seit mehr als einem Jahr erwerbslos gemeldet sind – von 98'000 auf 92'000. Die Mediandauer der Erwerbslosigkeit sank von 257 Tagen auf 225 Tage.


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Letzte Änderung 29.11.2017

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