Wachstum: Positive Dynamik festigt sich

Ein lächelnder Mann betrachtet zwei Kurven, die ein Wachstum anzeigen.

(27.12.2017) Die Entwicklung der Schweizer Konjunktur wird vom kräftigen Aufschwung der Weltwirtschaft beflügelt. Laut den Prognosen der KOF, der Konjunkturforschungsstelle der ETHZ, wird das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz 2018 um 2,3% und 2019 um 1,7% steigen. 

Die globale positive Dynamik kommt den Schweizer Exporteuren zugute, die eine anhaltende Nachfrage aus dem Ausland verzeichnen. Diese Entwicklung betrifft sowohl Produkte wie auch Dienstleistungen. Besonders gefragt sind die Schweizer Produkte in der Eurozone. 

Die Exporte dürften auch künftig eine gute Figur machen. Die KOF prognostiziert das Wachstum für 2018 mit 6,2% und für 2019 mit 4,3%. Die Exporteure werden auch von einem stabilen Wechselkurs profitieren. Das Forschungsinstitut rechnet bis Ende 2019 mit einem Kurs von rund 1,17 Schweizer Franken für einen Euro. 

Das Wachstum wird auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben, mit einem Anstieg der Erwerbstätigenzahl um 1,2% im kommenden Jahr und 1,0% in 2019. Die Arbeitslosenquote wird bis Anfang 2019 voraussichtlich weiter sinken. Die KOF sieht zudem schrittweise steigende Lohnvereinbarungen vorher. 

Der Konsum der privaten Haushalte wird ebenfalls zunehmen, mit einem erwarteten Plus von 1,6% in 2018 und 1,5% in 2019. Die öffentlichen Konsumausgaben werden hingegen abnehmen, insbesondere da das Stabilisierungsprogramm des Bundes in Kraft treten wird. 

Der Konjunkturaufschwung regt die Unternehmen zudem zu Investitionen an. Die Ausrüstungsinvestitionen werden wahrscheinlich 2018 um 4,4% und 2019 um 1,9% steigen.


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Letzte Änderung 27.12.2017

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