Verwaltungsräte beunruhigt im Hinblick auf Cybersicherheit

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(06.09.2017) Die Cybersicherheit bereitet den Schweizer Verwaltungsräten Sorgen. Laut dem swissVR Monitor, einer Halbjahresumfrage von Deloitte und der Hochschule Luzern, sagen 78% von ihnen, dass die Bedeutung der Cybersicherheit in ihrem Unternehmen in den letzten drei Jahren zugenommen hat. 

Jedoch sagen nur 35% der Verwaltungsräte, dass ihr Unternehmen in dem Bereich über eine klare Strategie verfügt. 33% berichten, ihre Firma sei gerade dabei, eine zu erstellen, und 28% geben an, keine Strategie zu haben, was besonders für die KMU gilt. 

Die Experten von Deloitte finden diese Ergebnisse in einem Umfeld, das von Digitalisierung und Automatisierung geprägt ist, und angesichts des erwarteten Anstiegs der Cyberattacken überraschend. 

Die Unternehmen im Baugewerbe, im Immobiliensektor, im Verkauf und im Bereich Konsumgüter sagen besonders oft, dass die Cybersicherheit nicht zu ihren Prioritäten gehört. Die Firmen, die in der Industrie und im Chemiesektor tätig sind, zeigten sich dagegen in den letzten Jahren deutlicher stärker proaktiv. 

Im Hinblick auf die Zukunft sind 60% der 464 befragten Verwaltungsratsmitglieder der Ansicht, dass die Wirtschaftsaussichten für ihr Unternehmen im kommenden Jahr positiv sind. Dieses Vertrauen bezieht sich stärker auf die Schweizer Wirtschaft in ihrer Gesamtheit als auf ihre jeweilige Branche. 

Zudem sagen 41%, dass die Verbesserung der Effizienz und die Optimierung der Prozesse ihre wichtigsten strategischen Ziele für die kommenden zwölf Monate sind.


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Letzte Änderung 06.09.2017

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