Unterstützung für Start-ups nimmt weiter zu

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(08.02.2017) Die Investitionen in Schweizer Start-ups haben im letzten Jahr erneut zugenommen. Laut dem Swiss Venture Capital Report, der vom Informationsportal startupticker.ch veröffentlicht wurde, stieg die Anzahl der Förderungen um 26% auf 151 Einheiten. 

Die investierte Summen stiegen sogar noch stärker an, wie in dem Bericht hervorgehoben wird: Sie erhöhten sich gegenüber 2015 um 35% auf CHF 909 Millionen. Im Jahr 2012 hatte diese Summe nur gut einen Drittel davon betragen (CHF 316 Millionen). 

Im Hinblick auf die einzelnen Branchen zeigt das Portal startupticker.ch, dass die Start-ups im Bereich ICT (Informations- und Kommunikationstechnologien) gegenüber dem Vorjahr die markanteste Erhöhung aufweisen. Dort stiegen die investierten Summen um 110% auf CHF 271 Millionen. 

Die Autoren der Studie erklären diesen deutlichen Aufschwung damit, dass Anbieter von B2B-Software bei Investoren hoch im Kurs stehen, ebenso wie Firmen, deren Produkte die Digitalisierung der traditionellen Branchen voranbringen. Dazu zählen die Landwirtschaft und die Logistik, aber auch das Finanzwesen. Knapp CHF 50 Millionen wurden im Berichtsjahr in Start-ups aus dem Bereich Fintech investiert. 

Der Löwenanteil der Investitionen geht allerdings weiterhin an die Biotechnologie-Firmen. Ihre Kapitalzuflüsse nahmen 2016 weiter zu und kamen auf einen Gesamtbetrag von CHF 400 Millionen. 

Spitzenreiter der Regionen ist der Kanton Waadt mit mehr als der Hälfte der Gesamtinvestitionen (über CHF 460 Millionen). Er liegt auch beim in die ICT-Branche investierten Kapital vorn. Im Bereich Finanztechnologien landet dagegen Zürich auf Platz eins.


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Letzte Änderung 08.02.2017

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