Tourismus: Erfreuliche Ergebnisse für die Sommersaison

Zeichnung eines Koffers mit Schweizerfahne, aus dem die Sehenswürdigkeiten des Landes herausquellen.

(20.12.2017) Die Schweizer Hotellerie hat allen Grund zur Freude. Die Logiernächte haben in der Sommersaison 2017, von Mai bis Oktober, deutlich zugelegt. Ihre Zahl betrug 21,3 Millionen, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um 5,9% entspricht, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt. 

Bei den inländischen Gästen stieg die Zahl um 4% auf 9,2 Millionen Logiernächte. Die Nachfrage aus dem Ausland erhöhte sich um 7,3% und erwies sich damit als Zugpferd. So verbrachten die ausländischen Gäste insgesamt 12,1 Millionen Nächte in der Schweiz. Getragen wurden diese guten Ergebnisse von der milden Witterung. Der kräftigste Anstieg in Höhe von 9,5% wurde im Juni verzeichnet. 

Besonders begeistert waren die Gäste aus Asien mit einem Plus von 12,5% und damit insgesamt 398'000 zusätzlichen Logiernächten. Indien verbucht einen spektakulären Anstieg (+27,1% bzw. 126'000 Nächte), ebenso wie Korea (+34,9% bzw. 79'000 Nächte). Demgegenüber weisen die Golfstaaten einen Rückgang um 43'000 Logiernächte (-5,8%) auf. 

Die Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent entwickelte sich ebenfalls positiv (+13,5%). Mit 154'000 zusätzlichen Logiernächten (+12,7%) erzeugten die USA von allen Ländern das stärkste absolute Wachstum. Auch in Europa tut sich was: Deutschland, Belgien, Spanien, Frankreich, Österreich und Russland tragen alle positiv zu diesem Trend bei, mit Zunahmen zwischen 1,7% und 11,7%. 

Der Aufschwung war in allen Schweizer Tourismusregionen zu spüren. Besonders viele Besucherinnen und Besucher strömten in die Region Bern, zu der das Berner Oberland gehört. Dort verzeichnete man bei den Logiernächten ein Plus von 8,4%.


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Letzte Änderung 20.12.2017

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