Schweizer KMU verbringen 63 Stunden pro Jahr mit ihren steuerlichen Pflichten

Fliegende Papiere.

(13.12.2017) Die Schweizer KMU benötigen im Durchschnitt 63 Stunden pro Jahr, um ihren steuerlichen Verpflichtungen nachzukommen. Damit liegen sie weit unter dem internationalen Mittelwert, der laut der Studie Paying Taxes 2018 von PricewaterhouseCoopers und der Weltbank 240 Stunden beträgt. 

Die Länder der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) kommen auf durchschnittlich 161 Stunden pro Jahr. Die Online-Plattformen machen die Steuerabwicklung effizienter, wie die Autoren der Studie betonen. Weltweit konnten die digitalen Tools die Zeit, die für die Steuer aufgewendet wird, um fünf Stunden pro Jahr senken. In der Schweiz blieb die Stundenzahl stabil. 

Die Steuerlast ist für die Unternehmen in der Schweiz ebenfalls konstant geblieben, nämlich bei 28,8%. Im weltweiten Mittel beträgt die Firmenbesteuerung 40,5%. Von allen Ländern der EU und der EFTA belegt die Schweiz Platz sieben von 32. Eine günstigere Unternehmensbesteuerung haben Luxemburg, Kroatien, Zypern, Dänemark, Irland und Bulgarien zu bieten. 

Die Studie misst auch den administrativen Aufwand, der für die Rückerstattung der Mehrwertsteuer und für nachträgliche Korrekturen der Steuererklärungen erforderlich ist. Hier befindet sich die Schweiz auf Platz 19 der europäischen Staaten. Im Hinblick auf die Einfachheit des Steuersystems belegt sie im weltweiten Ranking Platz 19 und im europäischen Platz sieben. 

In der Studie Paying Taxes, welche die Steuersysteme auf der Grundlage eines Modell-KMU vergleicht, wurden rund 190 Länder berücksichtigt.


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Letzte Änderung 13.12.2017

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