Innovation als Schlüssel zur Rentabilität

Mann stapelt Bauklötze, auf die eine brennende Glühbirne gemalt ist

(28.06.2017) Für den Erfolg von Innovationen braucht es eine klare Strategie und eine passende Unternehmenskultur. Laut einer Studie von Swissmem ist es insbesondere wichtig, dass die KMU auf Kooperation ausgerichtete Arbeitsprozesse, gepaart mit strengen Kontrollen, einführen.

Derzeit bleibt die Rentabilität der Firmen in der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie) unbefriedigend, wie der Dachverband feststellt. So verbuchte knapp ein Viertel der Unternehmen dieser Branche im letzten Jahr operative Verluste, während die Gewinnmargen von höchster Wichtigkeit sind.

Laut Swissmem ist Innovation der Schlüssel zur Sanierung der Branche. Um die Erfolgsfaktoren für Innovation bei ihren Mitgliedern besser identifizieren zu können, hat die Organisation die Fachhochschule Nordwestschweiz mit einer Studie zu diesem Thema beauftragt.

Die erste Feststellung aus der Umfrage: Die Firmen in den Bereichen Maschinenbau, Elektrizität und Elektronik bringen am meisten Produktinnovationen auf den Markt. Die Unternehmen in der Metallindustrie sind besonders effizient, wenn es um innovative Verfahren geht.

Die Studie zeigt auch auf, dass es Unterschiede je nach Firmengrösse gibt. Zwischen 2014 und 2016 brachten 60% der KMU mit einem Umsatz von weniger als CHF 5 Millionen neue Produkte auf den Markt. Von den Firmen, deren Umsatz mehr als CHF 50 Millionen beträgt, waren es neun von zehn.

Die Erhebung von Swissmem und der FHNW bestätigt, dass Forschung und Entwicklung (F+E) die Hauptquelle für neue Produktideen sind. Zu den anderen wichtigen Innovationsmotoren gehören Führungskräfte, die Verantwortlichen in den Bereichen Marketing, Verkauf und Produktmanagement sowie die Kunden.


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Letzte Änderung 28.06.2017

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