Hoffnungsschimmer für die MEM-Industrie

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(15.03.2017) Die Lage der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) hat sich etwas verbessert. Laut Zahlen des Dachverbands Swissmem verzeichnete der Sektor 2016 im Jahresvergleich einen Anstieg der Auftragseingänge um 9,5%. 

Auch bei den Umsätzen weist Swissmem auf eine leichte Aufheiterung hin. Während die Einnahmen insgesamt gegenüber 2015 zurückgingen (-1,8%), zeichnete sich im letzten Quartal des Jahres eine Trendwende ab (+2,7%). 

Bei den Exporten vermeldet der Verband eine Stabilisierung (+0,1%) bei CHF 63,3 Milliarden. Diese Situation ist insofern erfreulich, als sie sich an eine Phase aufeinanderfolgender Exportrückgänge anschliesst. 

Besonders angetrieben wurden die MEM-Ausfuhren von den Präzisionsinstrumenten, der Metallindustrie und dem Bereich Elektrotechnik/Elektronik (mit Zunahmen um 3,8%, 2,7% und 1,6%). Im Maschinenbau nahm die ausländische Nachfrage hingegen um 0,8% ab. 

Der Blick auf die Exportregionen zeigt, dass die Europäische Union, die den Hauptabsatzmarkt für die Exporteure darstellt, ein Plus von 2,8% verbuchte. Auch die in den USA erzielten Umsätze nahmen zu (+2,1%), während die Nachfrage nach Schweizer Produkten in den USA nachliess (-5,4%). 

Zudem teilt Swissmem mit, dass einer neuen Umfrage zufolge knapp ein Viertel der MEM-Betriebe auf Stufe EBIT einen Verlust aufwiesen. Bei einem Drittel der befragten Firmen betrug die EBIT-Marge nach eigenen Angaben weniger als 5%. Der Dachverband führt weiter aus, dass die kleinen Unternehmen von der schlechten Ertragslage besonders stark betroffen sind.


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Letzte Änderung 15.03.2017

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