Exportorientierte KMU sind optimistisch

Die Abbildung zeigt einen Globus auf einem Schreibtisch.

(01.11.2017) Das vierte Quartal des Jahres steht für die Schweizer KMU im Exportgeschäft unter besten Vorzeichen. 58% von ihnen rechnen mit einem Anstieg ihrer ausländischen Umsätze, wie aus der jüngsten Umfrage von Switzerland Global Enterprise (S-GE) hervorgeht. 

Die günstige Entwicklung des Frankenkurses stützt die positive Dynamik, da sie die Schweizer Unternehmen international wettbewerbsfähiger macht. Zwischen Januar und September 2017 enwertete der Euro gegenüber der Schweizer Währung um 7% auf. Mehr als jedes zweite KMU (53%) beobachtet eine Verbesserung seiner Margen. Bei 11% der Firmen liegt das Plus zwischen 5% und 10%. Für das Jahr 2018 erwartet die Hälfte der von S-GE befragten KMU eine Ausweitung ihrer internationalen Geschäfte. 

Um ihre Wettbewerbsfähigkeit noch weiter zu steigern, optimieren 67% der KMU ihre Wareneinkäufe. 65% von ihnen ergreifen Massnahmen, um ihre Produktionskosten zu senken. Und 52% suchen nach neuen lukrativen Absatzmärkten für ihre Produkte. 

Deutschland bleibt im Hinblick auf die Exportmärkte für Schweizer KMU auf Platz eins: 80% der Firmen wollen ihre Güter oder Dienstleistungen dorthin verkaufen. Es folgen Frankreich (62%), Italien (54%), die USA (54%) und Österreich (53%). 

Das Exportbarometer von Credit Suisse, das die ausländische Nachfrage nach Schweizer Produkten abbildet, zeigt ebenfalls ein kräftigeres Exportwachstum an. Diese Tendenz dürfte sich in den kommenden Monaten noch verstärken, wobei die deutsche und die US-amerikanische Industrie als Zugpferde dienen. Das Barometer befindet sich auf seinem höchsten Stand seit 2011.


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Letzte Änderung 01.11.2017

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