Digitalisierung bei den KMU schreitet voran

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(13.09.2017) Die kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz sind der Ansicht, dass die Digitalisierung für sie eine Chance darstellt. 72% von ihnen verfolgen digitale Projekte, zum Beispiel den Aufbau eines Online-Shops oder die Entwicklung einer App, wie die Hochschule St. Gallen herausfand. 

In der Branche Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) finden sich die meisten Unternehmen, die digitalen Tools eine hohe Bedeutung beimessen. Am anderen Ende der Skala stehen die Betriebe im Gastgewerbe. 

Der Bericht der Hochschule, für den 603 KMU befragt wurden, geht auch der Frage nach, worin die Unternehmen die grössten Chancen der Digitalisierung sehen. Die Firmen in der Industrie und im Baugewerbe wollen auf Digitalisierung setzen, um ihre Produktivität zu optimieren. Für die Dienstleistungsbetriebe ist die Automatisierung der Prozesse das A und O. 

Die IKT-Branche wiederum konzentriert sich auf neue Geschäftsmodelle unter Nutzung der digitalen Technologien. Im Handel und im Gastgewerbe geht es in erster Linie darum, über die neuen Vertriebskanäle neue Kunden zu gewinnen. Und im Gesundheits- und Sozialwesen steht die Verwaltung der Patientendaten im Vordergrund. 

Als grösste Herausforderungen bei der Digitalisierung werden der Reihe nach folgende Aspekte genannt: Datensicherheit, hoher Investitionsbedarf, fehlende Kompetenz bei den Mitarbeitenden und verstärkter Preiswettbewerb aufgrund höherer Markttransparenz.


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Letzte Änderung 13.09.2017

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