Aufwärtstrend der KMU in der Industrie setzt sich fort

Produktionshalle eines Unternehmens von innen.

(27.12.2017) Die Situation der kleinen und mittleren Industriebetriebe hat sich im dritten Quartal weiter verbessert. Zwischen Juli und Oktober kletterte das UBS KMU-Barometer für diese Branche von 0,64 auf 0,75 Punkte. Damit liegt es über seinem langjährigen Mittelwert. 

Seit Beginn des Jahres ist das Barometer um 1,16 Punkte gestiegen. Der Aufschwung im dritten Quartal ergibt sich besonders aus einem Anstieg des Produktionsniveaus und den Hoffnungen, dass die Produktion in Zukunft noch weiter ansteigen wird. Die meisten der 17 Subindikatoren waren im grünen Bereich. Lediglich eine schlechtere Bewertung der Auftragslage und rückläufige Aufträge verhinderten ein noch stärkeres Wachstum. 

Das Barometer für die industriellen Grossunternehmen entwickelte sich ebenfalls positiv. Es legte um 0,13 Punkte auf 0,54 Punkte zu. Auch hier liegt das Barometer oberhalb des langjährigen Mittelwertes. 

Im Dienstleistungssektor ist die Wirtschaftslage, die von einer leichten Verschlechterung geprägt war, dagegen komplizierter. Die Dienstleister leiden unter einer sinkenden Nachfrage und rechnen für die kommenden drei Monate mit einem Preisrückgang. 

Im Detailhandel verbessert sich das Umfeld. Zum ersten Mal seit 2014 beurteilen die KMU dieser Branche ihre wirtschaftliche Lage als befriedigend. Im Tourismus bleiben die KMU angesichts eines Rückgangs der Nachfrage und ihrer Umsätze besorgt. 

Im Baugewerbe schliesslich bleibt die Lage positiv, trotz einer schwächeren Geschäftslage aufgrund von Gewinneinbussen und Sorgen hinsichtlich der Kostenentwicklung. Darüber hinaus konnten die Architektur- und Projektierungsbüros von einer leichten Verbesserung ihrer Geschäfte profitieren.


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Letzte Änderung 27.12.2017

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