Anstieg der Exporte und Importe

Containerbrücken und Lastwagen an einem Güterumschlagplatz

(04.10.2017) Der Schweizer Aussenhandel legte im August kräftig zu. Die Exporte stiegen innert Jahresfrist um 3,9%, die Importe um 9,9%, wie die Eidgenössische Zollverwaltung mitteilte. Die Handelsbilanz weist einen Überschuss von CHF 2,2 Milliarden auf. 

Besonders markant war der Anstieg in Höhe von 25,5% in der Warengruppe Textilien, Bekleidung und Schuhe. Auch die Gruppen Fahrzeuge, Metalle, Maschinen und Präzisionsinstrumente verzeichneten ein zweistelliges Wachstum. Die Exporte von Nahrungsmitteln und Getränken, Kunststoffen, Uhren und Papier erhöhten sich ebenfalls. In der Pharmasparte kam es zu einer Stagnation. Nur die Gruppe Bijouterie und Juwelierwaren exportierte deutlich weniger als im Vorjahr (-13,2%). 

Die Schweiz konnte ihre Ausfuhren in sämtliche Exportregionen steigern. Das grösste Plus verzeichnete Ozeanien (+64%). Nach Asien wurden 8% mehr schweizerische Produkte verkauft, nach Nordamerika 2% und nach Europa 1%. Den Rekord verbuchte Russland mit +84%. 

Importseitig weisen alle Sektoren mit Ausnahme der Uhrenindustrie (-17,3%) einen Anstieg auf. Die Hälfte des Wachstums stammt aus den Gruppen Maschinen und Elektronik sowie pharmazeutische Produkte. Den markantesten Zuwachs verzeichnete die Gruppe Bijouterie und Juwelierwaren (+50,5%). 

Der Blick auf die Regionen zeigt, dass die Importe aus Asien und Europa um 14% respektive 12% zulegten. Dagegen kam es bei den Einfuhren aus Nordamerika zu einem Rückgang um 5%.


Informationen 

Letzte Änderung 04.10.2017

Zum Seitenanfang

https://www.kmu.admin.ch/content/kmu/de/home/aktuell/news/2017/anstieg-der-exporte-und-importe.html