Stabilität in der Schweizer Hotellerie

Chalet und gehisste Schweizerfahne in verschneiter Winterlandschaft

(21.12.2016) Die Nutzung der schweizerischen Hotelbetriebe war in der Sommersaison 2016 relativ stabil. Gemäss den provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) wurden 20 Millionen Logiernächte verzeichnet, was gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 0,2% bedeutet. 

Während die ausländische Nachfrage im Berichtszeitraum (Mai bis Oktober) um 1,3% auf 11,2 Millionen Logiernächte sank, erhöhte sich die inländische Nachfrage um denselben Prozentsatz auf 8,8 Millionen Logiernächte. Das BFS ergänzt, dass die Monate Mai, September und Oktober innert Jahresfrist zulegten, im Gegensatz zu Juni, Juli und August, wo die Nachfrage geringer ausfiel. 

Der Blick auf die einzelnen Regionen zeigt folgendes Bild: Asien verbuchte ein Minus von 197'000 Logiernächten (-5,9%). Dabei ist China (ohne Hongkong) in der gesamten Statistik das Land mit dem stärksten absoluten Rückgang, nämlich -215'000 Logiernächte. Die amerikanischen Gäste verbrachten hingegen 40'000 Logiernächte mehr in der Schweiz als 2015, also ein Plus von 2,6%. 

Von den 14 betrachteten Tourismusregionen schafften es nur vier, mehr Besucherinnen und Besucher anzulocken als ein Jahr zuvor. Die Region Luzern/Vierwaldstätter See muss das deutlichste absolute Logernächteminus (-82'000 bzw. -3,6%) einstecken. Die Region Zürich, das Berner Oberland und Genf verbuchten Rückgänge in Höhe von 1,3%, 0,9% und 0,9%. 

Allein für den Monat Oktober weist das BFS auf ein Jahreswachstum von 2,7% (74'000 Einheiten) auf 2,8 Millionen hin. Die einheimischen Gäste generierten einen Anstieg um 4,9% (auf 1,4 Millionen) und die ausländischen Gäste liessen die Zahl der Logiernächte um 0,7% nach oben klettern.


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Letzte Änderung 21.12.2016

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