Sinkende Nachfrage eine der Hauptsorgen der KMU

Vier sitzende Personen folgen mit gesenkten Köpfen dem Vortrag eines am Tischende stehenden Geschäftsmannes

(20.01.2016) Die sinkende Nachfrage, der starke Wettbewerb und steuerliche Probleme: Das sind die drei grössten Ängste der Chefinnen und Chefs der Schweizer KMU. Laut einer von der Zurich Versicherung durchgeführten Umfrage beunruhigt der rückläufige Konsum nun 42,5% der Unternehmenden.

Der Anteil der KMU-Leitungen, die sich hinsichtlich der Verbrauchernachfrage wenig optimistisch zeigen, stieg innert Jahresfrist um 13%, ergänzt die Versicherung. Für die Studie, die sich auf das Jahr 2015 bezieht, wurden 200 kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in der Schweiz befragt.

Die Leiter der Studie vermuten, dass die Ursachen für diese Angst in der tiefen Inflation zu suchen sind, die auf den Geschäftsaussichten lastet. Denn zurückhaltender Konsum bedeutet sinkende Umsätze und dann auch Einschnitte bei den Investitionen.

Knapp ein Drittel der befragten Chefinnen und Chefs sieht den harten Wettbewerb als eines der Hauptrisiken für ihre Geschäftstätigkeit. Zurich stellt fest, dass dieses Risiko vor allem durch die Frankenstärke begründet ist.

An dritter Stelle der grössten Sorgen der Schweizer Firmenleitungen steht die Besteuerung (16,5%). Reputationsschäden und der Ausfall von Mitarbeitenden machen die Top 5 komplett.

Auf die Frage nach den grössten Chancen für ihr Unternehmen antwortete ein Viertel mit der Erschliessung neuer Kundensegmente. Die Experten der Zürcher Versicherung bestätigen die Bedeutung einer Diversifizierung der Produktpalette, raten den Schweizer KMU aber auch dazu, einen hohen Qualitätsstandard aufrecht zu erhalten.


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Letzte Änderung 20.01.2016

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