Mehr Erwerbstätige im dritten Quartal

Bärtiger Mann, der durch wechselnde Kleidung, sechs verschiedene Berufsaktivitäten verkörpert

(30.11.2016) Im dritten Quartal 2016 waren in der Schweiz mehr Personen erwerbstätig. Laut Zahlen des Bundesamtes für Statistik erhöhte sich ihre Zahl gegenüber dem Vorjahresquartal um 2% auf 5,051 Millionen. 

Die Zahl der erwerbstätigen Männer stieg etwas stärker als diejenige der Frauen (2,1% zu 1,9%). Das BFS ergänzt, dass die Zunahme der Gesamtzahl der Erwerbstätigen in Vollzeitäquivalenten bei 2,1% liegt. 

Bei den ausländischen Arbeitnehmenden fiel der Anstieg kräftiger aus (+2,5%) als bei den schweizerischen (+1,9%). Der erste Platz geht an die Grenzgängerinnen und Grenzgänger mit einem Plus von 3,4%. Es folgen die Inhabenden eines C-Ausweises (+2,9%) und diejenigen mit einem B- oder L-Ausweis (+2%). Dagegen ging die Zahl der Arbeitnehmenden mit Kurzaufenthaltsbewilligung um 5,4% zurück. 

Die Erwerbslosenquote (gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes ILO) lag in den drei Berichtsmonaten bei 4,8%, während es im dritten Quartal 2015 noch 4,9% waren. Zum Vergleich teilt das BFS mit, dass die Quote in der EU von 8,9% auf 8,2% sank. 

In der Schweiz erhöhte sich die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) auf 11% (2015:10,6%). In der EU war sie hingegen rückläufig und verringerte sich von 19,9% auf 18%. Bei den 25- bis 49-Jährigen in der Schweiz blieb die Quote konstant (bei 4,3%), während sich der Arbeitsmarkt für die 50- bis 64-Jährigen entspannte (3,8% Arbeitslose statt zuvor 4%). 

Des Weiteren wurden im dritten Quartal 2016 hierzulande rund 1,663 Millionen Menschen gezählt, die eine Teilzeitarbeit ausübten. Darunter befanden sich 332'000 Unterbeschäftigte.


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Letzte Änderung 30.11.2016

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