Konkurse zwischen Januar und November gestiegen

Mann zieht mit der Hand die leere Tasche seiner Anzughose nach aussen

(06.01.2016) Die Schweiz verzeichnete zwischen Januar und November mehr Firmenkonkurse als im selben Zeitraum ein Jahr zuvor. Gemäss den von Bisnode zusammengestellten Daten lag die Zahl der Unternehmen, die ihr Geschäft aufgaben, bei 5'482, was einen Anstieg um 5% bedeutet.

Berücksichtigt man nur die Konkurse aufgrund von Insolvenz, beträgt die Zunahme im Jahresvergleich 7% bei einer Zahl von 4'003 Fällen, wie Bisnode weiter ausführt. Die übrigen 1'479 betroffenen Unternehmen wurden aufgrund von Organisationsmängeln geschlossen (gemäss Art. 731b des Obligationenrechts). Diese Zahl entspricht einem Rückgang um 2% innert Jahresfrist.

Den stärksten Anstieg an Firmen, die aus Insolvenzgründen aufgeben mussten, gab es in der Nordwestschweiz (21%) und in der Zentralschweiz (17%). In der italienischsprachigen Schweiz ging ihre Zahl dagegen um 5% zurück.

Mit Blick auf die Branchen stellt Bisnode fest, dass das Baugewerbe, die Gastronomie und das Handwerk am meisten von den insolvenzbedingten Konkursen betroffen sind. Unternehmen im Bereich Beratung sowie Holdings und Immobiliengesellschaften blieben hingegen weitgehend verschont.

Die Zahl der Neugründungen war in den ersten elf Monaten des Jahres 2015 von einem Rückgang um 2% auf 36'558 Firmen geprägt. Während die Ostschweiz und die Südwestschweiz 1% mehr neue Unternehmen aufwiesen, verzeichneten alle übrigen Regionen eine Abnahme. Den deutlichsten Einbruch erfuhr das Tessin (-12%). 


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Letzte Änderung 06.01.2016

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