In der Unternehmenswelt herrscht Zuversicht

Geschäftsman sitzt zurückgelehnt und mit hinter dem Kopf verschränkten Händen auf seinem Bürostuhl

(28.12.2016) Zum Ende des Jahres 2016 ist die Stimmung in der schweizerischen Firmenlandschaft von Zuversicht geprägt. Laut einer Studie von KPMG hält nur noch ein Viertel der Firmen hierzulande die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz für schlecht, also nur noch halb so viele wie 2015. 

Auf die Frage nach ihrer aktuellen Geschäftslage äusserte sich knapp die Hälfte der Unternehmen zufrieden, während die andere Hälfte einen kritischen Blick einnahm. Diese Verteilung blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. 

Berücksichtigt man die Grösse der befragten Firmen, bleibt von der Konstanz im Vergleich zur Studie von 2015 nicht mehr viel übrig. So waren die Grossunternehmen Ende 2015 im Hinblick auf die Geschäftslage wesentlich negativer eingestellt als die KMU. Mittlerweile hängt die Beurteilung der Geschäfte nicht mehr mit der Firmengrösse zusammen. 

Eine weitere Veränderung gegenüber dem Vorjahr besteht darin, dass es eine starke Zunahme an Restrukturierungen gibt. Während 2015 nur etwa jede zweite Firma solche Massnahmen plante, beläuft sich ihr Anteil nun auf knapp 70%. KPMG führt aus, dass diese Restrukturierungen überwiegend die Organisation, die Verfahren oder das Betriebsmodell betreffen. 

Als Herausforderungen, vor denen die Schweizer Unternehmerinnen und Unternehmer stehen, führt die Studie an erster Stelle den nationalen und den internationalen Preisdruck an mit Nennungen von 61% respektive 75%. Auch die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU bereiten der Wirtschaft Sorgen. So befürchten 65% der Befragten verheerende Folgen bei einer Kündigung der Bilateralen Verträge.


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Letzte Änderung 28.12.2016

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