Gemischte Bilanz in der MEM-Industrie

Schweisser mit Schutzmaske bei der Arbeit

(30.11.2016) Die Unternehmen in der MEM-Industrie ziehen nach den ersten neun Monaten des Jahres eine gemischte Bilanz. Laut einer Umfrage des Dachverbands Swissmem gingen die Umsätze innert Jahresfrist zurück, während die Auftragseingänge zunahmen. 

Im Zeitraum Januar bis September schrumpften die Einnahmen der Firmen in den Bereichen Maschinen, Elektro und Metalle (MEM) um 3,4% gegenüber den ersten drei Quartalen 2015. Dieses Minus, das sowohl die KMU als auch die Grossunternehmen betrifft, hängt mit dem niedrigen Stand der Auftragseingänge im Vorjahr zusammen. In der MEM-Industrie vergehen nämlich rund sechs bis neun Monate, bis sich ein Auftragseingang auf den Umsatz auswirkt. 

Im Hinblick auf die Exporte zeigt die Studie von Swissmem, dass der Wiederaufschwung noch nicht für alle Branchen der MEM-Industrie Realität ist. Insgesamt stiegen die ausländischen Umsätze zwar leicht an (+0,4%) und kamen auf einen Wert von CHF 47,1 Milliarden. Im Maschinenbau gingen sie jedoch um 1,4% zurück. Auch bei den Absatzmärkten machten sich Unterschiede bemerkbar: Während die EU und die USA mehr Waren aus der Schweiz einführten (+3,5% respektive +4,2%), brachen die in Asien erzielten Umsätze um 6,3% ein. 

Bei der Frage nach den Aussichten für die nächsten zwölf Monate legten sowohl die CEOs der Grossunternehmen als auch die KMU-Chefs ein gestärktes Vertrauen an den Tag. Man muss dazu sagen, dass die in den ersten drei Quartalen 2016 verbuchten Auftragseingänge eine sehr positive Entwicklung widerspiegeln: Über neun Monate und innert Jahresfrist beträgt der Anstieg 12,4%. Besonders markant war das Wachstum im zweiten und dritten Quartal (+18,5% und +18,4%).


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Letzte Änderung 30.11.2016

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