Für KMU in der Industrie bleibt die Lage angespannt

Kontrollanzeigen an einer Industriemaschine

(14.12.2016) Es ist weiterhin schwierig für die Schweizer KMU in der Industrie. In der jüngsten Ausgabe des von UBS publizierten Barometers zeigen sich zwar leichte Verbesserungen (von -0,35 im September auf -0,16 Punkte im Oktober), doch der Wert bleibt unter seinem langjährigen Mittel. 

Für die Grossunternehmen blieb der Index, bei dem Firmen aus dem Baugewerbe nicht berücksichtigt werden, nahezu stabil: Im Vergleich zum Vormonat sank er von -0,23 auf -0,24 Punkte. 

In Anbetracht dieser Ergebnisse meint die Nummer eins der Schweizer Banken, dass der Wiederaufschwung in der Industrie weiterhin auf wackligen Beinen steht, vor allem im Exportsektor. Auch wenn die Umsätze vieler Unternehmen in den letzten Monaten gestiegen sind, hat sich die Ertragslage nicht entspannt. 

Parallel zu den Erhebungen für das Barometer untersuchte UBS auch die Dienstleistungsunternehmen. Diese verzeichnen zwar sinkende Einnahmen, erklären sich insgesamt aber mit ihrer Geschäftslage zufrieden. In diesem Sektor sind die Grossunternehmen allerdings negativer eingestellt als die KMU. 

Besonders stark vom Umsatzrückgang betroffen waren der Detailhandel und der Tourismus. UBS erläutert, dass diese beiden Branchen sehr unter der starken Konkurrenz leiden, die durch die Aufwertung des Franken gegenüber dem Euro bedingt ist. 

Im Baugewerbe ist wiederum zu beobachten, dass sich der bereits seit Monaten anhaltende Abwärtstrend fortsetzt. Die KMU haben im Hinblick auf die Umsätze grössere Sorgen, da diese noch weiter sanken, während sie bei den grossen Firmen auf niedrigem Niveau stagnierten.


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Letzte Änderung 14.12.2016

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