Exportanstieg dank zusätzlichem Arbeitstag

Schweizerfahne über einem Barcode und der Angabe MADE IN SWITZERLAND

(06.01.2016) Die Schweizer Unternehmen haben im November 2015 mehr Waren ins Ausland verkauft als ein Jahr zuvor. Laut Angaben der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) stiegen die Exporte innert Jahresfrist um 1% auf CHF 18,3 Milliarden.

Die EZV weist jedoch darauf hin, dass der Berichtsmonat einen Arbeitstag mehr hatte als der November 2014. Kalenderbereinigt gingen die Ausfuhren nominal um 3% zurück.

Ohne Berücksichtigung des zusätzlichen Arbeitstages ist festzustellen, dass die ausländische Nachfrage in fünf der zehn wichtigsten Exportzweige innert Jahresfrist gestiegen ist. Die Chemisch-Pharmazeutische Industrie verzeichnete zum dritten Mal in Folge ein Plus (+6,8%).

Die Sparten Nahrungs- und Genussmittel sowie Textilien, Bekleidung und Schuhe kamen ebenfalls in den Genuss eines Exportwachstums von mehr als 5%. Ihre Einnahmen erhöhten sich um 5,7% respektive 5,3%.

Im Bereich Bijouterie und Juwelierwaren betrug die Zunahme der ausländischen Umsätze 1,4%. Die Papier- und Grafische Industrie musste sich mit einem verhaltenen Plus von 0,6% begnügen.

Am unteren Ende der Skala steht die Uhrenindustrie, in der die ausländische Nachfrage um 5,6% einbrach. Ebenfalls negativ, obgleich weniger markant, entwickelten sich die Maschinen- und Elektronikindustrie, die Metallindustrie, die Präzisionsinstrumente sowie die Kunststoffindustrie mit Exportrückgängen von 5,2%, 4,7%, 1,8% und 1,7%. 


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Letzte Änderung 06.01.2016

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