Digitalisierung ist für KMU die wichtigste Waffe

Mindmap mit einem Kompass, der auf das Wort DIGITALISIERUNG gerichtet ist

(21.09.2016) Die Digitalisierung ist aus Sicht der Schweizer KMU die beste Waffe, um gegen die Nachteile des Wirtschaftsstandortes Schweiz zu kämpfen. Laut einer Studie von Credit Suisse nutzen bereits mehr als ein Fünftel der Firmen die neuen Technologien intensiv. 

Die Umfrage der Nummer zwei der Schweizer Banken wurde bei rund 2'000 kleinen und mittleren Unternehmen durchgeführt. Daraus geht hervor, dass viele meinen, die Ausübung des Unternehmertums sei hierzulande schwieriger als im Ausland. Insbesondere wird auf die hohen Erstellungskosten (Produktion, Arbeitskräfte und Transport) hingewiesen. 

Nach Meinung der Befragten ist die Nutzung der neuen Technologien die beste Möglichkeit, um die Wettbewerbsnachteile der Schweiz zu bekämpfen. Knapp drei Viertel der KMU (72,3%) setzen ihre Hoffnung in eine stärkere Digitalisierung. 

Am häufigsten nennen die befragten Chefinnen und Chefs die Digitalisierung der Arbeitsprozesse und Produktionsverfahren. 77,5% von ihnen glauben, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Firmen auf diese Weise landesweit erhöht werden könnte. 

Zu den weiteren besonders häufig empfohlenen Massnahmen gehören die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen sowie Investitionen in das Personal. Ausserdem genannt werden die Steigerung der Importe von Vorleistungen und die Auslagerung ins Ausland. 

Junge und grössere KMU sind in ihrem Digitalisierungsprozess besonders weit fortgeschritten. Erwartungsgemäss erweisen sich die Unternehmen der Informations- und Kommunikationsbranche als Musterschüler, genau wie diejenigen in der Elektroindustrie und im Transportsektor.


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Letzte Änderung 21.09.2016

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