Aufschwung im sekundären Sektor

Zwei Hochkräne über Gebäuden im Rohbau

(14.12.2016) Der sekundäre Sektor profitierte im dritten Quartal 2016 von einem Aufschwung. Laut provisorischen Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) war sowohl für die Produktion als auch für die Umsätze und Auftragseingänge innert Jahresfrist ein Plus zu verzeichnen. 

Insgesamt verbuchte der Sektor im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Produktionsanstieg in Höhe von 1,1%. Die Einnahmen legten ebenfalls um 1,1% zu. Bei den Aufträgen erhöhten sich die Eingänge um 6,6% und die Bestände um 2,8%. 

Im Einzelnen kam es in der Industrie im Zeitraum Juli-August-September zu einem Produktionsanstieg um 0,4%. Der im September verbuchte Rückgang (-1,5%) konnte also durch die guten Ergebnisse der beiden vorangegangenen Monate (+2,6% im Juli und +0,3% im August) ausgeglichen werden. 

Die Umsätze der Industrie kletterten im dritten Quartal ebenfalls leicht nach oben (+0,4%). Auch hier kehrte sich der Trend nach zwei Wachstumsmonaten (+2% im Juli und +0,2% im August) im September um (-0,9%), wie das BFS mitteilt. 

Im Baugewerbe beläuft sich das Wachstum über die drei Berichtsmonate hinweg auf insgesamt 4,8%. Die Umsätze legten innert Jahresfrist um 4,5% zu. 

Im Hochbau erhöhte sich die Produktion um 5,7% und die Umsätze um 5,8%. Im Tiefbau fällt das Plus mit je 8,9% noch kräftiger aus. Im sonstigen Baugewerbe beträgt der Produktionsanstieg 3,4%, während die Umsätze um 2,7% zunahmen.


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Letzte Änderung 14.12.2016

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