Preisrückgang im Juni

Vier Äpfel liegen vor einer altmodischen Balkenwaage

(05.08.2015) Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten bekamen im Juni 2015 mehr für ihr Geld. Laut Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) sank der Produzenten- und Importpreisindex sowohl gegenüber dem Vormonat (-0,1%) als auch innert Jahresfrist (-6,1%).

Am Ende des betrachteten Zeitraums lag der Gesamtindex bei 91,6 Punkten, gegenüber 100 Punkten im Dezember 2010, der als Vergleichsbasis dient. Für die inländischen Produkte stellen die Experten des BFS im Monatsvergleich eine Stagnation bei einem Indexwert von 94,2 Punkten fest. Gegenüber dem Vorjahresmonat fielen die Produzentenpreise dagegen um 4,3%.

Tiefere Preise als im Mai verzeichneten unter anderem Textilien sowie Produkte der Bauschreinerei und des Innenausbaus. Gemüse und Kartoffeln wurden hingegen teurer.

Bei den Importwaren meldet das BFS einen Preisrückgang um 0,2% gegenüber dem Vormonat. Der entsprechende Index beläuft sich auf nunmehr 86,1 Punkte.

Den deutlichsten Preisrückgang verbuchten aus Nichteisenmetallen hergestellte Produkte. Erdöl und Erdgas, Getreide, Gemüse, Textilien und Stahl gehören ebenfalls zu den Waren, die billiger wurden. Höhere Preise verzeichneten hingegen Nüsse und Computer.

Im Jahresvergleich ist der Preisrückgang um einiges markanter (10%). Im Importpreisindex sind keine Mehrwert- und Verbrauchssteuern und keine Zölle berücksichtigt.


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Letzte Änderung 27.09.2019

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