Hilfestellung für exportierende KMU

Drei Personen in einer Lagerhalle, die mit strahlenden Mienen vor einem aufgeklappten Laptop stehen

(29.07.2015) Die von der Frankenstärke stark beeinträchtigten exportorientierten Schweizer KMU kommen in den Genuss einer willkommenen Unterstützung. Ab August entlastet die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) diese Unternehmen von einem Teil ihrer Forschungskosten.

Üblicherweise müssen die von der KTI unterstützten Firmen mindestens 50% der Projektkosten in Verbindung mit F&E (Forschung und Entwicklung) selbst tragen. Diese Summe muss einen Barbeitrag zu den Arbeiten des Forschungspartners von mindestens einem Zehntel des Bundesbeitrages enthalten.

Aufgrund der schwachen europäischen Währung haben stark exportorientierte kleine und mittlere Unternehmen Schwierigkeiten, diese Aufwendungen zu finanzieren. Daher beauftragte Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann die KTI, ihnen für Projekte, die zwischen August und November 2015 eingereicht und bewilligt werden, eine Ermässigung zu gewähren.

Diese Entlastung gilt für Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten, die mindestens die Hälfte ihres Umsatzes im Ausland erzielen. Sowohl Firmen, die direkt exportieren, als auch Zulieferer von Exportunternehmen können von der Massnahme profitieren.

Die Kommission wird nach den regulären Förderbedingungen sämtliche Salär- und Materialkosten der Forschungspartner übernehmen. Für die Partner wird es also keine Veränderung in den Bedingungen für die Zusammenarbeit geben.

Ende September wird Bundesrat Johann Schneider-Ammann die Wirksamkeit der ergriffenen Massnahmen analysieren. Bei Bedarf sollen neue Vorkehrungen getroffen werden.


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Letzte Änderung 27.09.2019

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