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Tourismus: Besucherrekord im letzten Winter

Schneebedeckte Berge und Dörfer, herbstliche Wälder, ein klarer See

(22.07.2026) Die Schweizer Hotellerie verzeichnet für die Wintersaison 2025/2026 erneut einen historischen Höchststand. Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) kam die Branche zwischen November und April auf 18,7 Millionen Logiernächte, was einem Anstieg von 1,1% gegenüber der Saison 2024/2025 entspricht.

Die inländische Nachfrage stieg um 1,6% (+152'000) und übertraf mit 9,5 Millionen Logiernächten die Rekorde der letzten vier Wintersaisons. In den Monaten Dezember 2025 (+5,9%) und April 2026 (+5,1%) wurden die stärksten Zuwächse verbucht. Im März war hingegen ein deutlicher Rückgang (-5,7%) zu beobachten.

Mit 9,3 Millionen Logiernächten (+0,5%/+46’000) erreichte die ausländische Nachfrage ihren höchsten Stand seit der Saison 2007/2008. Die europäischen Gäste, auf die nach wie vor der Löwenanteil der ausländischen Logiernächte (62,6%) entfällt, verzeichneten einen Anstieg um 1,8% auf 5,8 Millionen (+104’000). In absoluten Zahlen generierte Deutschland die stärkste Zunahme (+1,6%/+26’000), gefolgt vom Vereinigten Königreich (+2,3%/+18’000) und Spanien (+7,3%/+17’000).

Die Zahl der Gäste aus dem amerikanischen Kontinent erreichte mit 1,8 Millionen Logiernächten (+5,5%/+93’000) einen neuen Rekord. Die USA verzeichneten ihr bestes Ergebnis seit 30 Jahren (+4,5%/+52’000) und auch Brasilien (+8,2%/+17’000) sowie Kanada (+8%/+9’400) trugen zu dieser Dynamik bei.

Im Gegensatz dazu erlitt die Nachfrage aus Asien einen deutlichen Einbruch um 10,1% auf 1,4 Millionen Logiernächte (-155’000). Dieses Minus wird auf die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten zurückgeführt. Am drastischsten waren die Rückgänge bei den Gästen aus Indien (-15,8%/-33'000 Logiernächte), den Golfstaaten (-9,6%/-26’000) und Südkorea (-18,4%/-22'000).

Der Blick auf die einzelnen Tourismusregionen zeigt, dass zehn von dreizehn Regionen einen Anstieg der Logiernächte verbuchen konnten. Das Tessin sticht mit einem Plus von 7,2% (+49’000 Logiernächte) hervor, gefolgt von Genf (+2,5%/+42’000) und der Region Zürich (+1,6%/+51’000).

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