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Tech-Industrie: Leichte Erholung im ersten Quartal

Ein genauer Blick auf Fräswerkzeuge.

(10.06.2026) Die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie sowie die damit verbundenen Technologiebereiche verzeichnen in der Schweiz weiterhin ein Wachstum. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Umsätze laut Swissmem im ersten Quartal 2026 um 3,4%.

Hinter diesem Anstieg verbergen sich jedoch grosse Unterschiede, da er fast ausschliesslich auf Grossunternehmen zurückzuführen ist. Der Umsatz der KMU ging um 1,8% zurück.

Im ersten Quartal 2026 stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,1%. Auch die Exporte von Schweizer Technologieprodukten legten leicht zu (+1,1%) und erreichten einen Wert von CHF 17 Milliarden. Die Kapazitätsauslastung liegt mit 81,6% jedoch weiterhin unter dem langfristigen Durchschnitt (85,6%). Die Beschäftigung stabilisierte sich bei 324’200 Personen, was einem Anstieg von 0,4% gegenüber dem ersten Quartal 2025 entspricht.

Geografisch gesehen war die Europäische Union (EU) der Motor der Exporte (+3,9%). Asien (-4,5%) und die USA (-4,2%) verzeichneten hingegen deutliche Rückgänge.

Was die Produktkategorien betrifft, so stiegen die Aufträge für Schienen-, Strassen- und Luftfahrzeuge sprunghaft an (+28,4%), während die Exporte von Präzisionsinstrumenten (-4,4%) und Maschinen (-3,9%) zurückgingen.

Der Dachverband Swissmem gibt sich vorsichtig und betont, dass der Aufschwung zwar ermutigend, aber noch nicht gefestigt sei. Das Wachstum der Branche stützt sich auf eine kleine Anzahl von Unternehmen und einzelne Subbranchen, vor allem die Industrielle Elektrotechnik, Energielösungen und die Raumfahrtindustrie. Hindernisse wie eine Eskalation im Nahen Osten, steigende Energiekosten, neue US-Zölle oder Handelsrestriktionen der EU könnten diesem Aufschwung ein jähes Ende bereiten.

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