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Konjunktur hebt die Stimmung der Exporteure

Mehrere LKW für den Export sind auf einem Gelände geparkt.

(17.07.2024) Die KMU werden wieder optimistischer. Das Barometer der Exporterwartungen von Switzerland Global Enterprise kletterte für das zweite Halbjahr 2024 auf 62,8 Punkte. Das Ergebnis ist damit um 11,2 Punkte höher als im letzten Halbjahr.

Diese Prognosen lassen erkennen, dass die Exporteure wieder deutlich mehr Vertrauen in den Aussenhandel haben. Sechs Monate zuvor rechneten die KMU damit, dass die Exportlage auf einem Niveau stagniert, das nur knapp über der Wachstumsschwelle (50) liegt.

Nun erwartet die Hälfte der befragten Firmen für die zweite Jahreshälfte einen Exportanstieg. Nur eine kleine Minderheit (12%) geht von einem Rückgang aus. Laut den Autoren der Studie hat die starke Zunahme der Aufträge eindeutig dazu beigetragen, die Exportaussichten aufzuhellen.

Trotz dieser konjunkturellen Verbesserungen bevorzugen die Schweizer Exportunternehmen weiterhin stabile Zielmärkte wie Europa und die USA gegenüber den neuen Märkten. Vier von fünf Unternehmen haben Partnerschaften mit Deutschland aufgebaut, das mit Abstand der wichtigste Handelspartner der Eidgenossenschaft bleibt, gefolgt von Frankreich, Italien und den USA. China belegt hingegen nur Platz 8.

Die anhaltenden Sorgen aufgrund der Energiepreise und des Fachkräftemangels, aber auch die zunehmenden Ängste angesichts der geopolitischen Spannungen sind Gründe für die vorsichtige Haltung der Firmen. Das Verhältnis zwischen der Schweiz und der Europäischen Union, der Machtkampf zwischen den USA und China, der Konflikt im Nahen Osten und der zunehmende Protektionismus rufen bei vielen Schweizer KMU Unsicherheit hervor.

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