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Erholung im Tourismussektor geht voran

Eine schneebedeckte Skipiste.

(16.03.2022) Der Tourismus erholt sich allmählich von der Covid-19-Krise. Die von Schweiz Tourismus (ST) gezogene Bilanz des Jahres 2021 zeigt allerdings, dass es gegenüber einem normalen Jahr wie 2019 immer noch 25% weniger Logiernächte gab.

Die Schweizer Tourismusbranche wurde von einem absoluten Rekord bei den Logiernächtezahlen der Schweizerinnen und Schweizer gestützt, wo im Vergleich zu 2019 (Referenzjahr vor der Pandemie) ein Plus von 17% verzeichnet wurde. Eine Rückkehr der europäischen Gäste ist bisher nur teilweise zu beobachten: Gegenüber 2019 belegen die Zahlen für 2021 einen Rückgang um 44%. Für Frankreich, Deutschland und die Benelux-Staaten liegt das Minus beispielsweise bei 23%, 34% respektive 42%. Die einzige Zunahme an Logiernächten wurde bei den Reisenden aus Polen verbucht (+5%).

Die Schweizer Hoteliers konstatieren einen drastischen Rückgang der Gästezahlen aus Übersee (-80% gegenüber 2019). Touristinnen und Touristen aus Asien fehlten im letzten Jahr nahezu vollständig.

Der Winter 2021-2022 lässt die Betreiber jedoch wieder hoffen. Die Unterkunftsanbieter melden gegenüber der Saison ein Jahr zuvor einen Anstieg der Logiernächte um 25%. Bei den Bergbahnen und anderen Attraktionen dürfte die Zunahme sogar 35% betragen. Grund für diese positive Entwicklung sind die günstigen Wetterbedingungen. Die von europäischen Gästen geleisteten Zahlungen haben sich in den ersten sieben Wochen 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt.

Die Tourismusbranche rechnet damit, dass 2023 wieder ein weitgehend normales Gästeaufkommen erreicht wird. Für 2022 wird ein Logiernächteniveau in Höhe von 84% des 2019 generierten Volumens erwartet. Die Tourismusdestinationen werden voraussichtlich wieder weniger Einheimische empfangen und stattdessen mehr Gäste aus Europa. Bei den Touristinnen und Touristen aus Übersee könnte der Schwund hingegen noch einige Jahre andauern.

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