Businessplan: Schlüssel zum Erfolg
Der Businessplan ist in erster Linie ein Instrument, das aufzeigt, mit welchen Mitteln eine Geschäftsidee verwirklicht werden soll.
Der Businessplan gibt Auskunft über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Unternehmens. Er enthält Aussagen über die Strategie, die Marktsituation, geplante Massnahmen und den Finanzbedarf.
Zunächst einmal dient der Businessplan dazu, die Eckpfeiler des Managements sowie die zugrundeliegenden Vorstellungen und Zielsetzungen festzuhalten. Erst in einem zweiten Schritt soll er den Lesern – potenziellen Geschäftspartnern und Investoren – einen detaillierten Überblick über die Risiken und Chancen des Unternehmens liefern.
Ein Businessplan ist aber auch angezeigt, wenn ein Entwicklungsschritt ansteht oder das Unternehmen auf die Unterstützung durch Partner angewiesen ist.
Layout
Der Businessplan soll an die Empfänger gerichtet sein und alle Informationen enthalten, die diese für eine fundierte Entscheidung benötigen. Einfache sinnvolle Charts und Tabellen verdeutlichen die Kernaussagen (IFJ BusinessPlan Tool - Das führende Schweizer Businessplan Tool).
Ein Businessplan basiert auf Tatsachen und Einschätzungen: Geschätzte Zahlen und Szenarien sollten allerdings deutlich von den Fakten getrennt werden. 20 bis 40 Seiten inkl. Anhang reichen für ein solches Dokument aus (Kostenlose Vorlage eines Business-Plans (UBS)).
Aufbau
Der Businessplan muss inhaltlich die folgenden Punkte abdecken:
- Zusammenfassung: Geschäftsidee, Vision, Strategie, Management, Produkte, Markt, Finanzplan, Chancen und Gefahren, allenfalls Beteiligungsangebot
- Unternehmen: Rechtsform und Kapitalstruktur, Eigentümer, strategische und operative Partner, Controlling, Berater
- Management und Mitarbeitende: Organigramm, Verantwortlichkeiten, Ausbildung und Managementerfahrung der Schlüsselpersonen, Personalplanung und -förderung
- Produkte und Dienstleistungen: Detaillierte Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen sowie Kundennutzen, Stand im Lebenszyklus, Weiterentwicklungen und Innovation
- Märkte: Absatzmärkte (Potenzial und Wachstum), Kundenstruktur, geplante Verkaufszahlen, Mitbewerberinnen und Mitbewerber, Konkurrenz- und Marktanalyse
- Marketing: Zielmärkte und Kundengruppen, PR, Werbung, Verkauf, Distribution, Sortiments-, Produkt-, Service- und Preispolitik
- Unternehmensrisiken: Analyse des Gefahrenpotentials und der Möglichkeiten, Risiken zu vermeiden oder zu vermindern
- Produktion und Infrastruktur: Standort, Produktionsanlagen, Kapazitäten, Lager, Lieferanten, Kalkulation
- Verschiedenes: Patent- und Markenschutz, Risiko- und Versicherungspolitik, öffentliches Engagement
- Zeitplan: Termine, Etappenziele
Mehr Wissen
Vorlagen und Muster zum Erstellen von Businessplänen
Ein Unternehmer kann sich beim Erstellen seines Businessplans auf ein vorgefertigtes Muster stützen. Hier einige Beispiele, die Ihnen helfen können.
Checkliste: In 10 Schritten zum Businessplan
Beim Erstellen eines guten Businessplans sind bestimmte Kriterien zu berücksichtigen. Mit diesen zehn Schritten sind Sie auf der sicheren Seite.
Checkliste: Wann ist ein Businessplan angezeigt?
Für die Erstellung eines Businessplans kann es zahlreiche Anlässe geben. Die Gründung eines Unternehmens ist dafür ein klassischer Fall.
Checkliste: Schwachstellen im Businessplan vermeiden
Schwachstellen bei Businessplänen lassen sich vermeiden. Sie sollten nachfolgenden, von Banken oft bemängelten, Punkten genaue Beachtung schenken:
Optimale Vorbereitung aufs Bankengespräch
Auch beim Bankengespräch gilt: Eine gute Vorbereitung ist viel wert. Nachfolgend eine Zusammenstellung der häufigsten Fragen, welche die Banker in Kreditgesprächen gerne stellen:
Checkliste: Ist mein Businessplan vollständig?
Für einen Businessplan sind verschiedene Dokumente erforderlich. Je nachdem, ob man eine Firma gründet, erweitert oder umstrukturiert.