Beschäftigung nimmt im ersten Quartal 2026 zu

(17.06.2026) Der Schweizer Arbeitsmarkt verzeichnete in den ersten drei Monaten des Jahres einen positiven Trend. Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) stieg die Gesamtbeschäftigung im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um +0,5%.
Die Schweizer Unternehmen verzeichneten im ersten Quartal 2026 5,537 Millionen Arbeitsplätze, das sind 26’100 Stellen mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Vollzeitäquivalente erreichte 4,323 Millionen, was einem Anstieg um 13’900 Einheiten (+0,3%) im Jahresvergleich entspricht. Die Teilzeitstellen machten 2,301 Millionen Arbeitsplätze aus und waren zu 69,3% von Frauen besetzt. Der Frauenanteil an der Erwerbsbevölkerung lag bei 46,8%.
Das Wachstum wurde fast ausschliesslich vom tertiären Sektor getragen, der 25’000 zusätzliche Arbeitsplätze (+0,6%) verzeichnete und damit 4,409 Millionen Beschäftigte erreichte. Der sekundäre Sektor wuchs nur sehr geringfügig, mit 1’100 zusätzlichen Arbeitsplätzen (+0,1%) im Vergleich zum ersten Quartal 2025, auf 1,129 Millionen.
Die Zahl der offenen Stellen erhöhte sich ebenfalls: Mit 98'200 gemeldeten Stellen lag sie um 4'700 über dem Vorjahreswert (+5,0%). Dieser Anstieg betrifft sowohl die Industrie (+6,8%) als auch den Dienstleistungssektor (+4,5%). Gleichzeitig scheint sich der Fachkräftemangel abzuschwächen: 34,3% der Unternehmen meldeten im ersten Quartal 2026 Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung (-2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal), wobei sich die Lage in beiden Sektoren verbesserte (-0,5 Prozentpunkte im sekundären Sektor und -2,4 Prozentpunkte im tertiären Sektor).
Die Aussichten für die kommenden Monate bleiben vielversprechend. Im ersten Quartal 2026 planten 11% der Unternehmen, ihren Personalbestand aufzustocken (gegenüber 10,1% im Vorquartal), während nur 4,8% einen Abbau in Betracht zogen (gegenüber 5,2%).