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Auftragsplus bei den KMU in der MEM-Industrie

Ein Mann bearbeitet ein Metallteil in einer Fabrik.

(09.03.2022) Für die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie) stehen die Zeichen auf Wachstum. Rund zwei Drittel der vom Branchenverband Swissmechanic befragten Unternehmen melden für das vierte Quartal 2021 eine Zunahme der Aufträge.

Nach einem sehr guten Jahresende 2021 verzeichnet der Swissmechanic-Geschäftsklima-Index im Januar 2022 einen neuen Höchststand. Vier von fünf befragten Unternehmen beurteilen ihr Geschäftsklima als positiv. Das sind mehr als im Oktober 2021.

Im vierten Quartal 2021 gaben 69% der befragten Firmen steigende Umsätze an und mehr als 50% verzeichneten eine Vergrösserung ihrer Margen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Exportwerte bleiben jedoch unter den im Sommer 2021 erreichten Spitzenwerten. Dagegen bleibt die Kapazitätsauslastung mit 94% sehr hoch und liegt sogar über den Werten aus der Zeit vor der Pandemie.

Im Hinblick auf den Arbeitsmarkt entwickelt sich die MEM-Branche ebenfalls positiv. Die meisten befragten Unternehmen sagen, dass sie mittelfristig mehr Personal beschäftigen werden.

Trotz der guten Dynamik in der MEM-Industrie gibt die Lieferketten-Problematik Anlass zur Sorge. Dieses Thema bleibt für 62% der befragten Firmen die grösste Herausforderung. Die Blicke sind laut Swissmechanic auf China und die Auswirkungen seiner "Zero-Covid"-Politik gerichtet. Ebenso stellen der Arbeitskräftemangel und der starke Franken Risiken für die Industriebetriebe dar.

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