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Anstieg der für 2026 geplanten Investitionen

Eine Person tippt auf einem Taschenrechner, davor ein Diagramm mit ansteigenden Graphen

(08.07.2026) Die Schweizer Unternehmen werden im Jahr 2026 voraussichtlich deutlich mehr Kapital mobilisieren. Nach einem Rückgang um 1,7% im Jahr 2025 dürften die Investitionen laut der Frühjahrsumfrage der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich um 10,2% steigen.

Die Unternehmen planen insbesondere, ihre Bauinvestitionen (+17%), Ausrüstungsinvestitionen (+7%) sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung (+6%) zu erhöhen.

Angekurbelt wird das Wachstum durch die Dienstleistungen – von -2% auf +12% –, gefolgt vom Verarbeitenden Gewerbe (von -7% auf +5%). Das Baugewerbe bildet hier eine Ausnahme, da es mit einer Verlangsamung rechnet (von +4% auf +1%).

Die Realisierungssicherheit dieser Investitionen liegt jedoch weiterhin unter dem langfristigen Durchschnitt (100). Der Saldo für das Jahr 2026 beläuft sich auf 91,0 Punkte, gegenüber zuvor 90,3. Die Unsicherheit erreicht zudem im Verarbeitenden Gewerbe ihren höchsten Stand seit 2020. Das Baugewerbe wiederum verzeichnet einen deutlichen Rückgang der Realisierungssicherheit seiner Investitionen von 107,0 auf 87,8 Punkte, auch wenn dieser Saldo weiterhin über seinem historischen Durchschnitt liegt.

Die mobilisierten Mittel werden in erster Linie für den Ersatz bestehender Anlagen verwendet (85% der Unternehmen, unveränderter Anteil). Der Anteil der Unternehmen, die eine Erweiterung ihrer Anlagen anstreben, steigt zudem spürbar von 57% auf 63%. Auch Investitionen, die der Rationalisierung dienen, nehmen zu, von 32% auf 36%. Im Gegensatz dazu gehen die Investitionen im Zusammenhang mit dem Umweltschutz oder gesetzlichen Auflagen leicht zurück, von 41% auf 38%.

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