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Firmengründung durch ausländische Staatsangehörige

Vermehrt wollen auch Unternehmerinnen und Unternehmer mit ausländischer Staatsangehörigkeit in der Schweiz selbstständig tätig sein.


Die Schweiz kennt bei der Zulassung ausländischer Arbeitskräfte ein duales System. Erwerbstätige aus den EU-/EFTA-Staaten können vom Personen-Freizügigkeitsabkommen profitieren.

Aus allen anderen Staaten - sogenannte Drittstaaten - werden in beschränktem Ausmass lediglich gut Qualifizierte zugelassen.

Personen aus dem EU-/EFTA-Raum

Alle Bürgerinnen und -Bürger der EU/EFTA - derzeit noch mit Ausnahme von Rumänien und Bulgarien - haben das Recht, frei in der Schweiz zu leben und zu arbeiten. Das heisst, sie können sich auch selbstständig machen.

Weitere Informationen:

Personen aus Drittstaaten

Unternehmer aus Drittstaaten - also nicht aus dem EU-/EFTA-Raum -, die in der Schweiz selbstständig tätig sein wollen, müssen den in der Schweiz herrschenden arbeitsmarktlichen Anforderungen genügen. Die rechtlichen Grundlagen sind im Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG), der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) sowie in den Weisungen zum AuG und der VZAE geregelt.

Weitere Informationen:

Grenzgänger

Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus EU-/EFTA-Staaten können in der Schweiz ein Unternehmen gründen und selbstständig erwerbend sein. Für sie gelten die gleichen Bedingungen wie für EU-/EFTA-Staatsbürgerinnen und -bürger.

An Drittstaatsangehörige wird eine Grenzgängerbewilligung nur erteilt, wenn diese ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in einem Nachbarstaat der Schweiz besitzen und zusätzlich mindestens seit 6 Monaten in der ausländischen Grenzzone wohnhaft sind. In Anlehnung an das Freizügigkeitsabkommen müssen diese Grenzgängerinnen und Grenzgänger wöchentlich an ihren Wohnsitz im Ausland zurückkehren.

Weitere Informationen:

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Typ: PDF

Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF)
03.12.2013 | 2976 kb | PDF