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Erste Schritte in die Selbstständigkeit

Viel Arbeit, wenig Schlaf. Gerade am Anfang muss man für die Selbstständigkeit einen hohen Preis bezahlen. Doch am Ende werden die Mühen belohnt.

Image pour la création d'entreprise

Wie stehen die Erfolgschancen für Unternehmende, die ihre eigene Firma gegründet haben? Man muss wissen, dass es trotz der motivierenden Aspekte der Selbstständigkeit gerade am Anfang aus finanzieller Sicht schwer werden kann. In den meisten Fällen erwirtschaften Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer im ersten Jahr Verluste, im zweiten Jahr versuchen sie ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. Wenn alles gut geht, erzielen sie dann im dritten Jahr den ersten Gewinn. 

Folgende zwei Fragen sollte man sich im Vorfeld stellen, um seine Erfolgschancen nachhaltig zu erhöhen:

  • Wie viel Geld brauche ich während der Gründungs- und Aufbauphase für mich und meine Familie zum Leben?
  • Kann ich dieses Geld trotz der hohen Anfangsinvestitionen beiseite legen?

Wer sich von den Risiken nicht abschrecken lässt, hat die wichtigste Voraussetzung zum Unternehmertum: Selbstvertrauen.

Selbstständigkeit hat ihren Preis

Wer mit dem Gedanken spielt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, sollte sich keinen Illusionen hingeben: Überlange Tage und kurze Nächte gehören in den Erfahrungsfundus jedes Jungunternehmenden. Doch obwohl sie einen Grossteil ihrer Freizeit opfern, ist die Zufriedenheit hoch. Mehrere Studien belegen, dass Selbstständige nach eigener Aussage häufiger glücklich sind als Angestellte.

Dennoch muss man wissen, dass die Selbstständigkeit auch Risiken mit sich bringt. Viele, die diesen Schritt wagen, gehen bereits in den ersten Jahren ihrer Tätigkeit Konkurs. Laut Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) waren 8,7% der Selbstständigerwerbenden 2011 von Armut betroffen, bei den Angestellten waren es nur 3%. Besonders betroffen sind Selbstständige ohne Angestellte (10,9%)*. 

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bilden das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Über 99% aller hiesigen Betriebe beschäftigen weniger als 250 Vollzeitangestellte. Als Gründerin oder Gründer eines Kleinunternehmens ist man hierzulande also in bester Gesellschaft.

Noch eine letzte Erkenntnis zu den Überlebenschancen von Start-ups in der Schweiz: Im sekundären Sektor sind sie etwas höher als im tertiären.

*Quelle: BFS, Armut der Erwerbstätigen, 2013 (Nächste Aktualisierung: 2014)

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