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FAQ

Haben Sie Fragen an die Bundesverwaltung? Besuchen Sie die "Fragen und Antworten"-Plattform. Dort können Sie die Fragen der Bevölkerung und die Antworten der Verwaltung nachlesen.






Mir wurde empfohlen, Rückstellungen für allfällige Risiken zu bilden. Welches sind die häufigsten Risiken, die es zu berücksichtigen gilt?
Rückstellungen sind eine Art Voraussparen, damit man nicht in Zahlungsschwierigkeiten kommt, wenn etwas passieren sollte. Sie sind immer mit einem konkreten Risiko verbunden. Häufig sind beispielsweise Nachforderungen von AHV und Mehrwertsteuer, wenn Umsatz oder Lohnsumme zu tief veranschlagt wurden. Auch Garantieforderungen oder allfällige Prozessrisiken sollten Sie gegebenenfalls über Rückstellungen absichern. Pauschal akzeptieren die Steuerbehörden einen Abzug von 2 Prozent auf den garantiepflichtigen Umsatz.

Selbst buchführen oder outsourcen?
Ob Sie die Buchhaltung selber führen oder sie an externe Spezialisten vergeben wollen, hängt von folgendenFaktoren ab:

1. Gibt es jemanden in Ihrem Betrieb mit den erforderlichen Kenntnissen, der auch genügend vernetzt ist und sich laufend weiterbilden kann?
2. Verfügt diese Person – vor allem auch in der Aufbauphase – über die erforderliche Zeit, Energie und Lust, sich mit der Buchhaltung zu befassen?
3. Verfügen Sie über geeignete Räumlichkeiten und eine zweckdienliche Buchhaltungssoftware (kein vernünftiges Unternehmen führt seine Buchhaltung mehr auf dem Papier).
4. Wäre eine Konzentration auf das Kerngeschäft allenfalls sinnvoller?

Absolut möglich und relativ kostengünstig sind natürlich auch Mischformen, indem Sie beispielsweise die aufwändige, aber weniger anspruchsvolle Kontierung im eigenen Betrieb vornehmen. Anspruchsvolle Aufgaben wie Abschluss, (Mehrwert-)Steuerabrechnung und Lohnbuchhaltung erledigt dagegen ein externes Treuhandbüro für Sie.

Welche Art von Buchhaltung muss ich führen?
Gemäss den gesetzlichen Vorschriften ist eine Finanzbuchhaltung zu führen.
Das Führen von Hilfsbuchhaltungen kann sinnvoll sein, hängt aber letztlich von der Betriebsgrösse, der Anzahl Belege und den Bedürfnissen des Betriebes ab. Unter Hilfsbuchhaltungen wird die Führung von vielen gleichartigen Tatbeständen in einem separaten Buchungskreis verstanden. Beispiele sind: Debitoren-, Kreditoren-, Lohn-, Anlagen- sowie Wertschriften- und Liegenschafts-Buchhaltung.
In der Debitoren- und Kreditoren-Buchhaltung wird für jeden einzelnen Kunden oder Lieferanten ein Konto geführt. Darin werden alle Bewegungen (Rechungen, Zahlungen) verbucht. Das Gesamttotal wird dann ins Hauptbuch der Finanz-Buchhaltung übertragen.


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