Auf der Suche nach mehr Ausgeglichenheit im Beruf entscheiden sich manche Führungskräfte dafür einen Grosskonzern zu verlassen, um in einem kleineren Unternehmen zu arbeiten. Ein Schritt, der sich trotz eines viel geringeren Einkommens als gewinnbringend erweisen kann.
Blogs, Netzgemeinschaften und andere Community-Plattformen führen dazu, dass der Dialog zwischen Unternehmen und ihren Kunden zugleich angeregt und durcheinander gebracht wird. Der Einfluss ist so stark, dass nach dem "Web 2.0", womit die neuen Tools des Internets bezeichnet werden, die allen eine immer stärkere Teilnahme ermöglichen, nun etwas entsteht, was Andrew McAfee, Professor an der Harvard Business School, das "Unternehmen 2.0" nennt: Eine unaufhaltsame Veränderung kündigt sich an; sie zwingt kleine wie grosse Firmen, versierte Internetnutzer einzubinden, die sich das Netz zu eigen machen, um an die Öffentlichkeit zu treten, sich auszutauschen und ihre Meinung mit der ganzen Welt zu teilen.
Vom Arbeitgeber unterfordert oder zu uninteressanten Aufgaben verdonnert, sitzen viele Angestellte im Büro nur ihre Zeit ab. Ein gefährliches Syndrom, Boreout genannt, das zu Depressionen führen kann.
Obwohl viele Menschen Ideen haben, kommen nur wenige davon zum Tragen. Intrapreneurship macht es möglich, die Chancen zu nutzen, die sich innerhalb eines Unternehmens bieten.
Die KMU leiden unter einem Mangel an Eigenkapital. Die Diagnose ist nicht neu, wird sie doch bereits seit 20 Jahren von denjenigen gestellt, die beruflich in dieses Wirtschaftsgeflecht eingebunden sind. Banken, Handelskammern und Regierungsbehörden machen regelmässig deutlich, dass die kleinen und mittleren Unternehmen Gelder beschaffen müssen.
Wer im Leben weiterkommen will, muss sich Ziele stecken. Das Gleiche gilt für Unternehmen. Man muss allerdings auch flexibel sein, damit man sich an sein Umfeld anpassen kann. Ändern sich die Rahmenbedingungen, muss man seine Strategie neu überdenken. Laut Carlos Cordon, Professor für Prozess- und Supply Chain Management am IMD Lausanne, ist das der Schlüssel zum Erfolg.
Am Anfang einer Firmengründung steht ein Unternehmer, der sich dazu entschlossen hat, eine Idee zu verwirklichen. Zunächst führt er das Unternehmen alleine, bis er es irgendwann nicht mehr schafft, alle Aufgaben zu bewältigen. Von diesem Zeitpunkt an muss er die Unternehmensstruktur verändern: Er stellt seinen ersten Mitarbeiter ein. Was aber ist zu beachten, wenn man sich zu einem solchen Schritt entschliesst? Ein Überblick:
Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, bereitet den meisten Frauen grosses Kopfzerbrechen. Deshalb wagen manche den Sprung in die Selbständigkeit. Sie werden zu "Mompreneurs". Ihre Vorteile: Frei zur Verfügung stehende Zeit und eine ohnehin unterbrochene Karriere.