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Newsletter 02/2012


1. E-Government für Firmen auf gutem Kurs

Firmenvertreter messen dem Online-Kontakt zu Behörden eine höhere Bedeutung als dem telefonischen oder persönlichen Kontakt bei. Dies zeigt die aktuelle Studie „Firmen und E-Government", welche den Bedarf und die Zufriedenheit der Schweizer Unternehmen bezüglich des elektronischen Dienstleistungsangebotes der Behörden gemessen hat. Der Anteil an Unternehmen, die Behördendienstleistungen elektronisch abwickeln, ist weiter steigend. Eine klare Mehrheit der Firmen will Behördengänge vermehrt digital abwickeln. Mit der SuisseID besteht dabei ein Potenzial den Nutzerkreis in der Unternehmenswelt zu erweitern.

2. Schweiz weiterhin führender Innovationsstandort in Europa

Die Schweiz steht erneut an der Spitze der Innovationsnationen in Europa. Dies zeigt das Innovation Union Scoreboard (IUS) 2011 der EU-Kommission. Laut dem heute in Brüssel veröffentlichten Index hat die Schweiz das vierte Jahr in Folge eine Führungsposition inne.

3. Nachtragskredit für Innovationsförderung

Der Bundesrat hat das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) ermächtigt, für die Innovationsförderung einen Nachtragskredit für 2012 in der Höhe von 60 Millionen Franken zu beantragen. Die Krediterhöhung für die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) ist erforderlich, um im Jahr 2012 die Auswirkungen des Sonderprogramms zur Innovationsförderung von 2011 sowie den Zahlungs-Rückstau aus der regulären Projektförderung bewältigen zu können.

4. Leicht verbesserte Konsumentenstimmung

Gemäss Umfrage zur Konsumentenstimmung hat sich das Konsumklima in der Schweiz zwischen Oktober 2011 und Januar 2012 leicht erholt, verharrt aber weiterhin unter dem langjährigen Mittelwert. Der aus der vierteljährlichen Umfrage berechnete Index erreichte im Januar 2012 ein Niveau von -19 Punkten (nach -24 im Oktober 2011). Ausschlaggebend für diese geringe Aufhellung waren positivere Erwartungen zur konjunkturellen Entwicklung.

5. Monatsthema Frankenstärke im Magazin „Die Volkswirtschaft"

Bereits die Krise in den Jahren 2008-2010 hat die Schweizer Exportindustrie und den Tourismus vor Herausforderungen gestellt. Nun stehen sie mit der starken Aufwertung des Frankens gegenüber allen Währungen gar vor einer sehr schweren Belastung. Auch mit der von der Nationalbank festgelegten Untergrenze von 1,20 Franken/Euro ist der Franken weiterhin stark überbewertet. Wie gehen Staat und Wirtschaft mit der anhaltenden Frankenstärke um?

6. KMU: gemischte Gefühle für 2012

Die Schweizer KMU üben sich in Bezug auf die Geschäftsentwicklung 2012 in Zurückhaltung. Laut einer Umfrage des Schweizerischen KMU Verbandes (SKV) erwartet fast die Hälfte der Unternehmen eine Stagnation ihres Umsatzes gegenüber 2011, ein Viertel geht von einem Zuwachs und ein Viertel von einem Rückgang aus.

Gut 10% der KMU rechnen mit höheren Margen und Gewinnen, während 44% eine rückläufige Entwicklung und 46% gleichbleibende Margen und Gewinne prognostizieren. 2011 konnten 36% der Schweizer KMU ihren Umsatz gegenüber 2010 steigern, 26,5% der Firmen erzielten weniger Umsatz und bei 37,5% blieb der Umsatz gleich.

7. Exporte: Stabilisierung für die KMU in Sicht

Die Exportperspektiven der Schweizer KMU haben sich stabilisiert. Gemäss der Credit Suisse und der Osec verflüchtigten sich die Unsicherheiten bezüglich der Weltwirtschaftslage insbesondere dank der Festlegung des Mindestkurses zum Euro durch die SNB.

Die Osec gibt an, dass 30% der befragten KMU mit einer Steigerung ihres Exportvolumens im 1. Quartal 2012 rechnen, während vor einem Jahr noch 58% der KMU dieser Meinung waren. Dagegen erwarten 27% der KMU einen Rückgang und 43% eine Stagnation. Der Credit Suisse zufolge liegen die Exportaussichten für die Metallindustrie, die Elektrobranche und Hersteller von Präzisionsinstrumenten leicht über dem Durchschnitt. Die USA werden in den kommenden Monaten voraussichtlich am stärksten zulegen, gefolgt von Schwellenländern wie Indien und der Türkei.

8. Schweizer Stellenmarkt zeigt nach unten

Der Schweizer Stellenmarkt hat den markantesten Rückgang seit zwei Jahren verzeichnet. Der Adecco Swiss Job Market Index (ASJMI), der von der Universität Zürich aus den in der Presse und im Internet ausgeschriebenen Stellenangeboten ermittelt wird, ist im 4. Quartal 2011 um 5% gesunken.

Am stärksten rückläufig entwickelte sich das Angebot im Finanzsektor (-21%), gefolgt vom Management, dem Gastgewerbe und den persönlichen Dienstleistungen sowie der Industrie. Sämtliche Regionen sind von diesem negativen Trend betroffen, mit Ausnahme der Ostschweiz, wo ein leichtes Plus resultierte (1%). Am stärksten sank das Angebot im Grossraum Zürich (-8%), doch auch im Espace Mittelland (-6%), in der Genferseeregion (-5%) und in der Nordwestschweiz (-5%) war die Entwicklung negativ.

9. Arbeitskosten 2010 - Grosse Unterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen

Laut den aktuellen Schätzungen des Bundesamts für Statistik (BFS) beliefen sich die durchschnittlichen Arbeitskosten im Jahr 2010 auf 56 Franken pro Stunde. Die Kosten unterscheiden sich stark je nach Wirtschaftszweig und fallen für grosse Unternehmen höher aus.
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