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Newsletter 5/2011


1. Ein Jahr Suisse ID

Im Mai 2010 lancierte der Bund die SuisseID. Der digitale Identitätsnachweis ist ein wichtiges Instrument, um dem elektronischen Geschäftsverkehr in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen. Der Trägerverein SuisseID und das SECO ziehen Bilanz: Die Zahl der Einsatzmöglichkeiten ist innerhalb von einem Jahr auf 220 angestiegen. Im vergangenen Jahr gehörten zahlreiche Firmen und Institutionen zu den Grossbezügern der SuisseID. Beispiele sind die Krankenversicherung KPT, der IT-Dienstleister green.ch oder das Software-Unternehmen Abacus. Die Verantwortung für die SuisseID liegt seit dem Jahreswechsel in der Hand des Vereins „Trägerschaft SuisseID".

2. Schweizerische Exportrisikoversicherung stützt Exportwirtschaft

Der Bundesrat hat am 11. Mai 2011 den Geschäftsbericht der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV) 2010 genehmigt und die strategischen Ziele für die nächsten vier Jahre verabschiedet. Die SERV versicherte per Ende 2010 Auslandaufträge von Schweizer Unternehmen in der Höhe von rund 7 Milliarden Franken und ist damit eine wichtige Stütze der Exportwirtschaft. Im Durchschnitt unterstützt die SERV jährlich 16 000 Arbeitsplätze und ermöglicht eine Bruttowertschöpfung von 2,5 Milliarden Franken.

3. Positive Wachstumsaussichten für die kommenden sechs Monate

Mit Ausnahme des Gastgewerbes bezeichnen die Schweizer Unternehmen ihre Geschäftslage mehrheitlich als hervorragend und rechnen für das zweite und dritte Quartal 2011 mit einer positiven Entwicklung. Laut Erhebungen der Konjunkturforschungsstelle KOF bei 6800 Unternehmen dürfte sich das nationale Wirtschaftswachstum in diesem Zeitraum somit fortsetzen.Vor dem Hintergrund der günstigen Wirtschaftsaussichten planen zahlreiche Unternehmen eine Erhöhung ihrer Beschäftigtenzahl. Ausnahmen davon bilden der Finanzsektor, der keine Neueinstellungen plant, sowie das Gastgewerbe, das sogar damit rechnet, Stellen abbauen zu müssen.

4. 2010 stagnierte die Schweizer Biotech-Branche

Die Schweizer Biotech-Branche verzeichnete 2010 stagnierende Umsätze in Höhe von CHF 9,25 Milliarden. Das geht aus dem Jahresbericht «Swiss Biotech 2011» hervor. Gegenüber 2009 kam es zu einem Rückgang um 1%, der sich grösstenteils mit der Dollar- und Euro-Schwäche erklären lässt. Ohne Wechselkurseffekt wäre der Umsatz der Branche um rund 11% gestiegen.

Die Investitionen in Lifescience-Unternehmen sind 2010 um 31% auf CHF 255 Millionen gesunken. Damit ist man weit von den Zahlen der Jahre 2006 und 2007 entfernt, die bei CHF 779 Millionen bzw. CHF 885 Millionen lagen. Die Finanzierung ihrer Investitionen bleibt daher das Hauptproblem, mit dem die Schweizer Biotech-Unternehmen konfrontiert sind.

5. Nach fünf Jahren sind Hochschulabsolventen beruflich erfolgreich

Die Zahl der erwerbslosen Hochschulabsolventinnen und -absolventen ist fünf Jahre nach dem Abschluss deutlich niedriger als ein Jahr nach dem Abschluss. Laut Bundesamt für Statistik (BFS) liegt die Erwerbslosenquote der Personen mit einem Universitätsabschluss ein Jahr nach Beendigung des Studiums bei 5,8% und fünf Jahre danach nur noch bei 2,3%.

Für diejenigen mit Fachhochschulabschluss (FH) betragen die entsprechenden Zahlen 3,9% bzw. 1,2%. Bei den Absolventinnen und Absolventen einer pädagogischen Hochschule (PH) ist die Quote mit 0,5% sowohl ein Jahr als auch fünf Jahre nach dem Abschluss niedrig. Zudem wird in dem Bericht betont, dass die Universitätsabsolventinnen und -absolventen nach dem Studium deutlich häufiger ein Praktikum machen (13%) als Absolventinnen und Absolventen einer FH (3%) oder einer PH (1%).

6. Modell F der beruflichen Weiterbildung ist eine Chance für KMU

Die von verschiedenen höheren Fachschulen (HF) und Fachhochschulen (FH) angebotenen Ausbildungen nach dem neuen Label Modell F sind flexible Studiengänge. Ob berufsbegleitender eidgenössischer Fachausweis, Bachelor oder Executive MBA: Sowohl KMU-Chefs als auch ihre Angestellten können davon profitieren, um sich in Schlüsselbranchen besser zu qualifizieren.

Das Modell F erlaubt den Studierenden, die Ausbildung jederzeit und ohne Angabe eines Grundes zu unterbrechen, sie später wieder aufzunehmen und abzuschliessen. Damit bleibt die Belegschaft im Fall von beruflichen Pflichten verfügbar. Eine Familiengründung lässt sich ebenfalls besser mit der Ausbildungszeit abstimmen. Zudem ebnet ein neues Zulassungssystem Angestellten den Zugang zur beruflichen Weiterbildung, die andernfalls keine Möglichkeit  dazu gehabt hätten.

7. Web-Tool "My Innovation"

Das Schweizerische Institut für Klein- und Mittelunternehmen an der Universität St. Gallen lanciert ein online-gestütztes Innovations-Tool. KMU werden damit durch den Innovations- und Produktfindungsprozess begleitet. In einem ersten Schritt werden Unternehmen, Produkte, Kompetenzen und Märkte analysiert. Anschliessend können verschiedene Produkt-Marktstrategien durchgespielt und Business Pläne angelegt werden. Das Web-Tool "My Innovation" wurde in einer Zusammenarbeit zwischen Schweiz, Österreich und Südtirol realisiert.

8. Start der Crowdfunding-Plattform c-crowd

c-crowd ist eine neuartige, internetbasierte Plattform, die attraktive Projekte und Kapital auf eine effiziente Art und Weise zusammenführen möchte. Auf c-crowd.com sollen Kapital suchende Projekte die Möglichkeit bekommen, sich einer breiten Masse (crowd) von möglichen Kapitalgebern vorzustellen. Somit bietet die Plattform eine echte und wirkungsvolle Alternative zu konventionellen Finanzierungswegen.

9. Kongress Doping im Alltag

Der für den 30. Juni 2011 geplante Kongress "Doping im Alltag" wird auf den 8. November 2011 verschoben. Immer mehr gesunde Menschen nehmen - um ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern - stimulierende Substanzen oder Medikamente, die für kranke Menschen entwickelt wurden und für Kranke bestimmt sind. Dieses Phänomen, das sich mit dem Begriff Alltagsdoping umschreiben lässt, erhitzt zunehmend die Gemüter und füllt Medienberichte. Die Sportwelt hat sich schon vor Jahren Regeln zum Gebrauch leistungssteigernder Substanzen gesetzt. Im Berufs- und Privatleben hingegen steht diese Diskussion noch am Anfang. Ausgewiesene Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland mit unterschiedlichem Hintergrund werden zu den aktuellen Fragestellungen neue Ein- und Ausblicke vermitteln und dazu einladen, über die Wirkungen und Nebenwirkungen von Doping im Alltag nachzudenken.

10. Veranstaltungskalender 

Hier finden Sie die nächsten 10 auf unserem KMU-Portal angekündigten Veranstaltungen:

16.06.2011    ISO 31000:2009 Neue Anleitung für Ihr Risikomanagement
18.06.2011   Viertageskurs "Crash-Kurs Geschäftsführung"
22.06.2011    Unternehmertum in Krisengebieten
23.06.2011    Werte schaffen mit strategischem IP Management
27.06.2011    Echos des Tribunaux
28.06.2011    Echos des Tribunaux
15.07.2011    1,5-Tageskurs "Überzeugend kommunizieren - kein Problem"
24.08.2011    Zertifiziertes Training der Global Reporting Initiative (GRI)
30.08.2011    Cours de droit du travail : Mobbing & harcèlement sexuel
01.09.2011    Introduction au droit du travail

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